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Calling Of Lorme - Pygmalion

Review von Stormrider vom 30.12.2013 (2805 mal gelesen)
Calling Of Lorme - Pygmalion CALLING OF LORME kommen nach einer 2011 veröffentlichten EP nun mit ihrem ersten abendfüllenden Dreher durch den Schornstein. Am einfachsten lässt sich "Pygmalion" als Industrial-Metal mit starker NDH-Schlagseite verorten, wobei das "D" hier nicht stattfindet, denn CALLING OF LORME stammen aus unserem Nachbarland Frankreich.

Soviel mal zur groben Einnordung. Hört man nun etwas genauer hin, dann stellt man fest, dass (fast) alle wichtigen Trademarks, die den oben genannten Sound populär gemacht haben, vertreten sind. Harte Riffs, die durch Paarung mit Synth-Klängen eine unterkühlte Atmosphäre aufbauen sowie tanzbare Rhythmen mit leichtem Goth-Einschlag und eine amtliche Produktion, die satt sofort in den Nacken geht. Man kann der Band auch nicht vorwerfen, zu offensichtlich bei den Größen des Genres abzukupfern, dass dabei natürlich dennoch die ein oder andere Parallele hörbar ist, sehe ich nicht als Problem an. Wer auf den Sound steht, der wird das viel eher erwarten. Auch Abwechslung und Tempovariationen hat man sich beim Songwriting auf die Fahnen geschrieben und der weibliche Gesangs-Part in 'Hindsight' kann durchaus als Highlight des Albums gelten.

Alles gut also und für Genre-Fans unbedingt zu empfehlen? Naja so einfach ist es dann leider doch nicht. Irgendwie ist es wie beim Kochen, die richtigen Zutaten alleine machen noch keine schmackhafte Mahlzeit. Es kommt auf die richtige Mischung, Garzeit und die kleine aber feine Note des Kochs an. So gibt es zuhauf gute Zutaten, aber die letzte feine Note (für mich die Vocal-Lines) fehlt. Hier agiert das Quartett noch etwas zu statisch und im Vergleich zur Instrumentalvorstellung einfach zu wenig facettenreich. Die richtig großen Vocal-Hooks die sich auf Dauer ins Hirn fräsen, die fehlen noch. Ständig wartet man darauf, dass diese eine große Hookline kommt, die man über Tage, ja vielleicht sogar Wochen nicht aus dem Kopf bekommt - aber sie kommt zu selten. Am ehesten noch in 'Babylon', meinem persönlichen Anspieltipp und Album-Favoriten, der allerdings eher balladesk angehaucht ist.

Fazit: "Pygmalion" bietet soliden Industrial-Metal mit einem Haufen Potential. Wenn CALLING OF LORME beim nächsten Album im Vocal-Bereich noch etwas zulegen, dann traue ich ihnen einen veritablen Tanzflächensmasher zu. So ist das Menü mitnichten schlecht, aber eben auch noch nicht der ultimative Gaumenschmaus.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Layman
02. Lore
03. Pygmalion
04. Child Ebony
05. Dust
06. Away the Grim Stars
07. 1720
08. Hindsight
09. Babylon
10. Nights Out Nights
11. Cold Line
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 48:47 Minuten
VÖ: 04.11.2013

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30.12.2013 Pygmalion(7.0/10) von Stormrider

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