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Epysode - Fantasmagoria

Review von Opa Steve vom 23.10.2013 (1156 mal gelesen)
Epysode - Fantasmagoria Der Magier der epischen Metal-Opern tut es wieder. Samuel Arkan legt mit "Fantasmagoria" den Nachfolger zum starken "Obsessions" vor. Wieder hat er sich illustre Hilfe ins Studio geholt, ganze neun Musiker von EVERGREY, METALIUM, SYMPHONY X, PAIN OF SALVATION und viele mehr unterstützen das aktuelle Vorhaben. Auch "Fantasmagoria" umfasst eine vertonte Geschichte, die sich dem Hörer beim aufmerksamen Achtgeben auf die Texte und verschiedenen Rollen, die jeweils von anderen Sängern übernommen werden, erschließt. Kompositorisch ist das Album noch ein Stück mehr over the top als "Obsessions". Mit Gesangsspuren wird nicht gegeizt, und auch die instrumentalen Anteile sind bombastisch aufgestellt. Neben den Prog-Metal-Gitarren, die auf dieser Scheibe durchaus auch mal thrashiger werden ('The Arch', 'Raven's Course') gibt es wieder die dominanten und aufwändig arrangierten Keyboards von Julien Spreutels.

Die neue Scheibe darf man nicht nur durch die Gitarren heftiger auffassen. Auch die Vokalisten haben mehr Dampf und Aggression in der Stimme; es gibt nicht die extrem vielschichtige Dynamik in den Gesangsrollen wie bei "Obessions". Durch die beinahe durchgehende Power und ungebremste Spielfreude, die nur durch Intermezzi wie 'Garden Of Exile' oder den balladesken, beinahe kitschigen Titelsong, unterbrochen wird, ist das Album ein Stück anstrengender und bietet weniger Tiefe. Fast jeder Song ist bis in das letzte Taktfragment ausgereizt, was die Geschichte dahinter schwieriger zu durchdringen macht. Das funktionierte beim Vorgänger spürbar besser, auch wenn nach objektiven musikalischen Gesichtspunkten auch die neue Scheibe ein beeindruckend perfektes Werk geworden ist. Aber "Obessions" wirkte bei mir vor allem auf der emotionalen Ebene und nicht in der Funktion des analytischen Zuhörers. "Fantasmagoria" ist hier etwas aufdringlicher und weniger subtil. Daher möchte ich der Scheibe im Vergleich nun einen Punkt weniger geben als damals. Unterm Strich bleibt aber immer noch fantastischer Prog-Metal, der viele ähnliche Projekte in den Schatten stellt.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. File 4180-2
02. The Arch
03. Morning Rose
04. Venom
05. The Black Parade
06. T.H.O.R.N.S.
07. Garden Of Exile
08. Raven's Curse
09. Living Fortress
10. Fantasmagoria
11. The Inheritance
12. Now And Forever
13. Forgotten Symphony
14. Unreal
Band Website: www.epysode.com
Medium: CD
Spieldauer: 62:31 Minuten
VÖ: 11.10.2013

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