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Sinner - Touch Of Sin 2

Review von Stormrider vom 12.09.2013 (1741 mal gelesen)
Sinner - Touch Of Sin 2 Zwei Jahre ist das letzte SINNER-Album "One Bullet Left" nun ziemlich genau alt. Ein guter Zyklus, um einen neuen Rundling in die Läden zu stellen. Allerdings handelt es sich bei "Touch Of Sin 2" mitnichten um komplett neues Material, oder gar um einen Follow-Up des 85er Albums "Touch Of Sin". Mit Ausnahme von drei neuen Songs ('Dont Believe A Word', 'Blood On The Sand' und 'Heat Of The City') handelt es sich um ein Cover-Album. Gecovert werden dabei - SINNER. Mastermind, Gründer und Namensgeber Mat SINNER hat unter Mitwirkung von verschiedenen Gästen sowie der aktuellen SINNER-Besetzung elf Tracks aus der Frühphase der Band komplett neu eingespielt, da die Original-Alben aus den 80ern heute nur schwer oder gar nicht mehr erhältlich sind. Wieso man als Albumtitel hier falsche Assoziationen weckt und so gänzlich unkreativ geblieben ist, das bleibt derweil noch ungeklärt.

Aber es geht ja nicht um den Albumtitel, sondern um das was musikalisch geboten wird. Langjährige Fans der Band haben nun also die Möglichkeit, das aktuelle Band-Level mit den Originalaufnahmen zu vergleichen, während Fans die erst in den letzten Jahren dazugekommen sind, wohl viele Songs noch gar nicht als Albumtracks auf dem Radar hatten und bestenfalls die Liveversionen der Konzerte kennen. Dass der an gefühlt 100 Projekten beteiligte Mat mit seiner Erfahrung und Professionalität kaum eine halbgare Scheibe dieser Art veröffentlichen würde, dürfte klar sein. Dazu kommt der Mix einmal mehr von Achim Köhler, so dass auch an der Soundfront keinerlei Abstriche zu machen sind, sondern "Touch Of Sin 2" ordentlich Bums hat und der Sound sowohl differenziert, als auch drückend ist. Den Tracks wurden eine Portion mehr Gitarren spendiert, was bei aktuell drei Gitarristen in der Band auch notwendig ist, wenn man sie auf der Bühne mit eigentlich keyboardlastigem Material beschäftigen möchte.

Wenn man aber mal von der Verfügbarkeit der Original-CD's abstrahiert, dann stellt sich die Frage ob der Release notwendig ist. Ich persönlich muss sagen, dass mir das letzte reguläre Album doch einen ganzen Tacken besser reingelaufen ist. Vergleicht man also nicht die alten Versionen mit den neuen Versionen, sondern die alten Songs mit den neuen Songs, dann erkennt man zwar zu jedem Zeitpunkt, welche Band gerade rockt, dafür ist Mats Organ dann einfach zu prägnant und seine Art des Songwritings war damals schon ähnlich, aber die Songs der aktuellen Scheiben sprechen mich mehr an. Bestimmt kein schlechtes Cover-Album, was als Anreiz ja durchaus auch drei neue Nummern bietet und den Fokus evtl. nochmal auf den Backkatalog legt. Dennoch - mir wäre ein Album mit komplett neuem Material definitiv lieber gewesen.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Born To Rock
02. Comin' Out Fighting
03. Bad Girl
04. Knife In My Heart
05. Concrete Jungle
06. Don't Belive A Word (New Track)
07. Shout
08. Germany Rocks
09. Danger Zone
10. Emerald
11. Blood On The Sand (New Track)
12. Lost In A Minute
13. Masquerade
14. Heat Of The City (New Track)
Band Website: www.sinner.rocks.de
Medium: CD
Spieldauer: 49:40 Minuten
VÖ: 30.08.2013

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