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Black Tusk - Tend No Wounds

Review von Wicked E. vom 16.08.2013 (1236 mal gelesen)
Black Tusk - Tend No Wounds Mit bereits vier Alben in der Tasche verüben BLACK TUSK ihren neuesten Sludge-Metal-Hardcore-Anschlag in Form der "Tend No Wounds" EP auf Relapse Records. Fans der mit Auftritten auf dem Roadburn Festival oder METALLICAs Orion Festival geadelten Band freuen sich über das Lebenszeichen des Trios aus Savannah/Georgia - Neueinsteiger werden vielleicht berechtigte Schwierigkeiten mit dem neuesten Werk der Band haben.

BLACK TUSK vermögen durchaus Spannungsbögen aufzubauen, wie zum Beispiel im instrumentalen Opener 'Cold Embrace', und sind auch in der Lage, diese wieder aufzulösen. Sie walzen mit ihrem PS-starkem Monstertruck-Sound alles im Weg stehende platt und verlieren sich doch trotz aller Zielgerichtetheit so manches Mal im Gewirr der Beliebigkeit. Das mag vor allem an den stets gleich klingenden Vocals liegen, die große Ähnlichkeiten mit Shoutern von frühen norwegische Hardcore-Bands wie z.B. SO MUCH HATE oder STENGTE DØRER haben - nur eben gut dreißig Jahre später. Durch den Variationsarmut auf vokaler Ebene wird auch das Gesamtergebnis der durchaus kraftvollen Produktion von Phillip Cope (KYLESA, BARONESS) und dem gutklassigen Songwriting schlussendlich doch etwas nach unten gezogen.

Obwohl es sich bei "Tend No Wounds" lediglich um eine EP, beziehungsweise ein Minialbum, handelt, stellen sich schon auf halber Wegstrecke Ermüdungserscheinungen ein. Eigentlich schade, da instrumental gesehen an den Songs nicht viel zu meckern ist. Zwar werden keine bahnbrechende Innovationen des Genres geliefert sondern eher Hausmannskost, aber diese dafür deftig zubereitet und ordentlich gewürzt. So bleibt ein zwiegespaltener Eindruck zurück, der sich auch nach dem vierten und fünften Mal Hören nicht revidieren will. Grundsätzlich haben wir eine solide Veröffentlichung von einer hart arbeitenden Band vor uns, die übrigens mit tollem Cover-Artwork von Brian Mercer (EYEHATEGOD, LAMB OF GOD, ZOROASTER) daherkommt, die Mängel im vokalen Bereich sind aber nicht von der Hand zu weisen. Hier sollte die Band handeln, um ihren bereits erspielten Status nicht zu gefährden.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. A Cold Embrace
02. Enemy of Reason
03. The Weak and The Wise
04. Internal/Eternal
05. Truth Untold
06. In Days of Woe
Band Website: https://www.facebook.com/BlackTusk
Medium: EP
Spieldauer: 23:25 Minuten
VÖ: 23.07.2013

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16.08.2013 Tend No Wounds(7.0/10) von Wicked E.

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