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Ethereal Architect - Monolith

Review von Dweezil vom 05.08.2013 (2801 mal gelesen)
Ethereal Architect - Monolith "Monolith", Album Nummer zwei von ETHEREAL ARCHITECT, ist nun schon seit einiger Zeit im Umlauf, doch wenn ihr diese Scheibe noch nicht kennt, so möchte ich sie euch hiermit noch mal ans Herz legen. Fans von wirklich gutem Prog-Metal, der die schwierige Gratwanderung zwischen Kitsch und ganz großem Kino bravourös zu meistern weiß, müssen hier blind zugreifen und die Texaner unterstützen. Obwohl aus Texas und im Prog-Genre verortet sind ETHEREAL ARCHITECT keine typische Frickelband à la WATCHTOWER oder HADES. Hier geben sich vielmehr (alte) DREAM THEATER-Spielereien und VANDEN PLAS-Bombast die Klinke in die Hand und ergeben ein Jahrhundertalbum.

'Oceans' hätte, mit seinen mittelalterlich angehauchten Melodien, auch auf einem der alten BLIND GUARDIAN Alben stehen können, während 'Bardo Becoming' in härtere Prog-Gefilde entführt und 'Obscura' 70er Prog-Rock ähnlich modernisiert darbietet, wie man es von etwa PORCUPINE TREE oder neueren OPETH gewöhnt ist. QUEEN schimmern ebenso als Einfluss durch, wie FATES WARNING oder PINK FLOYD, ohne jedoch jemals zur Kopie zu verkommen. Man merkt zu jeder Sekunde die Eigenständigkeit dieser Kompositionen, die atmen und sich zu entwickeln wissen, sodass man mit jedem Durchlauf aufs Neue begeistert wird. Das klingt alles nach überzogenem Fanboy Gequatsche, doch hört euch die Prog-Lehrstunde 'Final Escape' an und ihr werdet wissen was ich meine. Ein genialer Aufbau, vielschichtige Gitarrenarbeit, ein John Arch/frühe FATES WARNING Pre-Chorus, der in einen gleichermaßen epischen, wie eingängigen Refrain mündet. Unnötig zu erwähnen, dass ETHEREAL ARCHITECT nicht mit dem üblichen Strophe-Pre-Chorus-Chorus Schema ermüden, sondern immer wieder neue, überraschende Wendungen in die Songs einbauen. Beinharte Progger, die lieber MEKONG DELTA denn SYMPHONY X auflegen, könnten von den Keyboards etwas abgeschreckt werden, doch lasst euch gesagt sein, dass die Melodien hier alles andere sind als Schunkelmusik oder so abgedroschen schal wie auf den letzten paar DREAM THEATER-Langrillen klingen.

Öffnet euch dem Album und genießt es einfach! Hiermit spreche ich eine dringende Kaufempfehlung für jeden Metaller, der nicht unter totalen Geschmacksverirrungen leidet, aus!

Gesamtwertung: 9.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. Kalinago
02. Mercury
03. Obsidian
04. Oceans
05. Final Escape
06. Revolutions
07. Obscura
08. Bardo Becoming
09. Submission
10. MacArthurPark (Bonus Track)
Band Website: www.etherealarchitect.com
Medium: CD
Spieldauer: 61 Minuten
VÖ: 00.00.0000

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05.08.2013 Monolith(9.5/10) von Dweezil

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