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Death SS - Resurrection

Review von Elvis vom 02.08.2013 (2380 mal gelesen)
Death SS - Resurrection DEATH SS, die okkulten Italo-Metaller um Mastermind Steve Sylvester, haben schon seit ihren Anfängen polarisiert und das nicht nur wegen ihrem für deutsche Befindlichkeiten befremdlichen Bandnamen. Der soll zwar gar nichts mit Nazi-Kram zu tun haben, sondern steht vielmehr für "The Death of Steve Sylvester" (wegen der "Wiedergeburt" als sein musikalisches Alter Ego), aber ein bisschen Skandal-Publicity schadet ja niemand wie jeder medienaffine Mensch weiß.

Nach einer wechselvollen Bandgeschichte gibt es jetzt - immerhin sieben Jahre nach dem letzten Output - mit "Resurrection" ein neues Album der Band. Nicht nur, dass Signore Sylvester die Platte (nach 35 Jahren hat man wohl genug Erfahrung gesammelt) selbst produziert hat, ein neuer Einfluss sind diesmal die sexy italienischen Comics der 70er Jahre. Hierzu kann man nur festhalten, an der Produktion gibt es wirklich nix zu meckern, das klingt alles doch sehr passend und ich glaube nicht, dass hier mit einem zusätzlichen Produzenten im Sinne von DEATH SS noch mehr rauszuholen gewesen wäre. Zu den optisch im Booklet vor allem auch durchgezogenen Illustrationen einer entsprechenden Größe kann ich mangels physischer Promo leider nicht viel sagen. Musikalisch gibt es jedenfalls die von der Band bekannte Mischung zwischen Horror und Okkultismus kredenzt, eingebettet in eine schön goutierbare Mischung aus Metal mit Elektro-Elementen. Übertrieben heraus sticht in der knappen Stunde kein Track, dafür herrscht Abwechslungsreichtum vor, was nur für das Songwriting spricht. Angenehm dabei (auch wenn es eigentlich nach der Zeit selbstverständlich sein sollte): die Vocals sind in ordentlichem Englisch und nicht mit dem brutalen Akzent mancher Kollegen versehen, weswegen man auch nicht gleich auf Italien tippen würde.

"Resurrection" ist entsprechend ein gutes Album geworden, mit dem DEATH SS gut bedient werden. Wer abwechslungsreichen Metal mag und dabei auch keine Berührungsängste mit den Themen und Elektro hat, darf gerne mal reinhören. Die Diskussion darüber, ob das nun satanistisch ist oder nicht, spare ich mir an dieser Stelle, denn die Musik würde auch Spaß machen, wenn es um andere Themen ginge.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Revived
02. The Crimson Shrine
03. The Darkest Night
04. Dionysus
05. Eaters
06. Star In Sight
07. Ogre’s Lullaby
08. Santa Muerte
09. The Devil’s Graal
10. The Song Of Adoration
11. Precognition
12. Bad Luck
Band Website: www.deathss.com
Medium: CD
Spieldauer: 59:44 Minuten
VÖ: 30.07.2013

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