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Civil War - The Killer Angels

Review von Sirius vom 02.07.2013 (1611 mal gelesen)
Civil War - The Killer Angels Redet man über CIVIL WAR, dann geht es die meiste Zeit vor allem um SABATON. Warum? Der größte Teil der Band besteht ja quasi aus abgelegten SABATON-Mitgliedern und somit ist auch absehbar, dass die Musik auf "The Killer Angels" stark an die Ursprungsband erinnern könnte. Gar gellen Plagiatsvorwürfe durch das Land und die Frage, ob CIVIL WAR nun einen Krieg gegen DIE derzeitige schwedische Powermetal-Maschine starten wollen, wird laut. Inwieweit sich CIVIL WAR der Plagiatsanklage schuldig machen und ob ihr Album "The Killer Angels" wirklich qualitativ an "Carolus Rex" herankommen kann, soll im Weiteren aufgedeckt werden.

Frontmann der historisch versierten Kraft-Metaller ist kein geringerer als Nils Patrik Johansson, der auch seine Stimme bei ASTRAL DOORS in luftige Höhen erhebt. Mit dieser markanten Stimme gelingt es CIVIL WAR deutlich Abstand zum gewohnten Klangbild allgegenwärtiger SABATON-Stücke zu gewinnen. Dies ist auch bitter nötig, betrachtet man sich die Stücke nun im Einzelnen. Es wird nämlich schnell deutlich, dass man sich überhaupt nicht die Mühe macht, altbekannte SABATON-eigene Merkmale zu kaschieren oder sich einfach etwas Neues einfallen zu lassen. 'Lucifers Court' wird von denselben Keys getragen wie gefühlt 120 Prozent aller Songs die mit Joakim Broden in Verbindung stehen. Der Anfang von 'I Will Rule The Universe' klingt nach 'Wehrmacht' und der Einstieg zu 'Brother Judas' verblüffend ähnlich dem zu 'The Art Of War'.

Jedoch tut man CIVIL WAR Unrecht, betrachtet man sie nur als SABATON-Klon. Ganz im Gegenteil, findet man doch neben einigen Übereinstimmungen auch interessante Neuentwicklungen, die sicher auch dem großen Bruder gut zu Gesicht stehen würden. Vor allem im Mid-Tempo-Bereich tut man sich hier erwähnenswert hervor. So etwa mit dem unvermeidbaren 'Gettysburg'.

Generell muss man auch feststellen, dass sich CIVIL WAR trotz vereinzelter Synth-lastiger Stellen eher an traditionellem Heavy Metal orientiert als SABATON. Und auch CIVIL WAR schaffen auf ihrem Erstling Ohrwürmer, die man am liebsten auch in der Öffentlichkeit mitbrüllen würde, wie etwa 'March Across The Belt'.

"The Killer Angels" ist zwar kein schöner, einfallsreicher oder passender Titel, aber musikalisch wissen CIVIL WAR zu überzeugen; kein Wunder, wissen sie ja auch, wie man es anstellen muss! Definitiv ein gutes Album und über die bekannten Stellen kann man getrost einmal hinwegsehen.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. King Of The Sun
02. First To Fight
03. Saint Patrick's Day
04. Rome Is Falling
05. Sons Of Avalon
06. I Will Rule The Universe
07. Lucifer's Court
08. Brother Judas
09. My Own Worst Enemy
10. Gettysburg
11. March Across The Belts
Band Website: http://www.civilwar.se/
Medium: CD
Spieldauer: 52:02 Minuten
VÖ: 11.06.2013

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