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A Pale Horse Named Death - Lay My Soul To Waste

Review von Stormrider vom 29.05.2013 (2952 mal gelesen)
A Pale Horse Named Death - Lay My Soul To Waste Bandleader Sal Abruscato, der bei A PALE HORSE NAMED DEATH für Gesang und Gitarre verantwortlich ist, war als Drummer bei TYPE O NEGATIVE und LIFE OF AGONY. Der Mann ist also im Bereich des melancholisch, doomigen Metal kein Unbekannter, sondern hat vielmehr an mehreren Klassikern des Genres mitgewirkt. Tja, und genau das hört man "Lay My Soul To Waste" dann auch entsprechend an, auch wenn er damals am Songwriting nicht aktiv beteiligt war. A PALE HORSE NAMED DEATH sind unbestritten von beiden Bands beeinflusst (was ich für legitim halte und keine Kritik darstellen soll) und haben sich noch eine Schippe ALICE IN CHAINS dazu gepackt. Der Sound der frühen 90er in seiner depressivsten metallischen Form. Soweit zur Einordnung.

Was die Qualität anbelangt, gibt es keinen Zweifel, dass das Album von gestandenen Profis eingespielt wurde. Das klingt nicht nach Homerecording einer Amateurcombo, nein, das klingt alles professionell und ausgewogen. Mr. Abruscato macht sowohl am Mikro, als auch an den sechs Saiten eine gute Figur, und besonders der Gesang überrascht positiv. Wer nun aber denkt, dass man den Rundling mit den alten Großtaten vergleichen können (sollte), der darf sich von dieser Vorstellung gleich wieder verabschieden. A PALE HORSE NAMED DEATH sind trotz ihrer Nähe zu den genannten Bands doch etwas anders, denn die Songs kommen nicht ganz so melodieverliebt daher, sind daher auch nicht ganz so eingängig und irgendwie komme ich nicht von dem Gefühl los, dass man in einem recht engen Korsett steckt. "Lay My Soul To Waste" geht als gutes Zweitwerk durch. Interessant wird es, wie man auf dem dritten Album die engen Grenzen etwas verlassen möchte, denn sonst läuft die Band Gefahr, ein Plagiat der eigenen Vergangenheit zu werden. Aber das ist noch Zukunftsmusik. Wer, der spätwinterlichen Wetterlage entsprechend, gegenwärtig noch ein Album sucht, welches qualitative Düstermucke mit Melodie und einem massiven Rotwein-Flair verbindet, der ist hier bestens aufgehoben.

Zum Einstieg würde ich neben 'Shallow Grave' noch 'Day Of The Storm' herausheben, da diese beiden Tracks die oben angeführten Zutaten wunderbar verbinden. "Lay My Soul To Waste" ist aber ein Album, was als solches verstanden werden muss, und sich nicht auf einzelne Hits stützt.

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Lay My Soul To Waste
02. Shallow Grave
03. The Needle In You
04. In The Sleeping Death
05. Killer By Bight
06. Growing Old
07. Dead Of Winter
08. Devil Came With A Smile
09. Day Of The Storm
10. DMSLT
11. Cold Dark Mourning
Band Website: www.apalehorsenameddeath.com
Medium: CD
Spieldauer: 51:52 Minuten
VÖ: 24.05.2013

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