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Orchid - The Mouths Of Madness

Review von Dweezil vom 09.05.2013 (2121 mal gelesen)
Orchid - The Mouths Of Madness Eines der sehnlichst erwarteten Alben des Jahres und wohl neben den neuen Platten von KADAVAR und PROCESSION DIE Doom-Hoffung 2013; die Erwartungen an "Mouths Of Madness" sind, nicht zuletzt wegen des starken Vorgängers, immens. Können ORCHID diesen gerecht werden? Werden sie eines Tages in die überlebensgroßen Fußstapfen von BLACK SABBATH und PENTAGRAM treten? Ich denke: ja! Vielleicht nicht alleine, denn dafür ist die klassiche Doom-Szene momentan zu gut bestückt, aber ORCHID werden sicher auch in kommenden Jahren eine führende Rolle in ihrem Metier einnehmen. Mit "Mouths Of Madness" haben sie es nämlich geschafft "Capricorn" einen weiteren Hammer folgen zu lassen, auf dem wieder nach Herzenslust im SABBATH-Rifffundus gewühlt wird und Bobby Liebling (PENTAGRAM) gehuldigt wird. Einige werden hier sicher wieder "Plagiat" oder "Kopisten" rufen, doch schaffen es ORCHID, aus diesen Zutaten sehr glaubhafte und packende Eigenkompositionen zu flechten. Nach einer Menge Durchläufen kann ich keinen schwachen Song ausmachen, hier und da sind die SABBATH-Zitate ein wenig sehr aufdringlich, aber im Großen und Ganzen fügt sich alles zu einem sehr starken Album zusammen. Die Vorabsingle 'Wizard Of War' ist der eingängigste, härteste und kürzeste Song des Albums und sozusagen das 'Paranoid' dieser Scheibe. Seltsamerweise befindet sich dieser herausragende Song am Ende des Albums, Song acht von neun.

Der Titelsong, 'See You On The Other Side', oder 'Marching Dogs Of War' sind weitere Glanztaten, jeder in sich ein Musterbeispiel, wie Doom-Rock zu spielen ist. Der Rock steht bei ORCHID ziemlich im Vordergrund, auf "Mouths Of Madness" wird größtenteils auf Zeitlupenriffs verzichtet ohne jedoch das düstere, nach Gras und schmockigen Schlaghosen miefende Doomgrundgerüst zu vernachlässigen. ORCHID erfinden das Rad hier nicht neu, verpassen ihm aber ein zeitloses neues Gestell und ölen die Kette nochmal ordentlich und sorgen somit dafür, dass das älteste Metalgenre auch in der neuen Dekade lebendig bleibt, ja vielleicht so lebendig wie seit mehrern Dekaden nicht mehr. Fans von 70er Rock, Doom oder einfach Riff-affiner Musik können hier nichts falsch machen! Wer Angst hat, hier nur einen Abklatsch seiner Helden vorzufinden, sollte das Album vielleicht als Möglichkeit betrachten, neuen Stoff zu bekommen, nachdem die ursprünglichen Dealer mittlerweile im Ruhestand sind oder nur noch alle Jubeljahre mal was verticken.

Gesamtwertung: 8.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Mouths Of Madness
02. Marching Dogs Of War
03. Silent One
04. Nomad
05. Mountains Of Steel
06. Leaving It All Behind
07. Loving Hand Of God
08. Wizard Of War
09. See You On The Other Side
Band Website: www.myspace.com/orchidsf
Medium: CD
Spieldauer: 56 Minuten
VÖ: 26.04.2013

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