Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2020
70000 Tons Of Metal 2020

A Sinister Purpose 2020

Hell Over Hammaburg 2020

Deville - Hydra

Review von des vom 27.04.2013 (2213 mal gelesen)
Deville - Hydra Es muss so um 2009 gewesen sein, als DEVILLE mit ihrem Stoner Metal auf einer Platte namens "Hail The Black Sky" vom Fleck weg überzeugen konnten. Lava-Riffs der Marke BLACK SABBATH verschmolzen mit außergewöhnlichen Arrangements und Songstrukturen. Es hat etwas gedauert, bis DEVILLE nun einen Nachfolger präsentieren, und wie sich nach wenigen Takten zeigt, liefern DEVILLE nicht nur ein Abbild der letzten Platte, sondern zeigen eine Weiterentwicklung, die in einigen Details doch über den Titel "marginal" hinausgehen. Geblieben sind die fetten Riffs; allerdings ein wenig in den Hintergrund gerückt ist die Rotzigkeit. Den größten Unterschied kann man aber bei der Produktion ausmachen. Die Platte bekam im Vergleich zum Vorgänger einen moderneren Anstrich, die Drums klingen fetter und der Gesamtsound klarer und deutlich weniger nach Seventies.

Die Songs wiederum drücken heftig aus den Boxen. Doomig wird es eher selten; vielmehr wird heftig im Midtempo und aufwärts gerockt, und auch wenn die Songs im Schnitt um die 4 Minuten lang sind, findet sich genug Zeit und Raum für ausgiebige Solo- und Instrumentaleinlagen, wie zum Beispiel im Finale von 'The Knife'. Eine Ballade findet man auf "Hydra" nicht, wird sie aber auch nicht wirklich suchen. Dafür gibt es mit 'Battles Will Be Born' die obligate und höchst willkommene Instrumentalnummer. Aus der Reihe tanzt das mit sechseinhalb Minuten relativ lange und hier einmal doomige 'Imperial', das sich gut Zeit nimmt und einen spannenden Songaufbau aufweist.

Es wird oft der Vergleich mit KYUSS gezogen; wobei ich passenderweise "Hydra" mit dem kürzlich erschienen Album "Earth Blues" der SPIRITUAL BEGGARS vergleichen möchte. Die beiden Bands schenken sich wenig, wenn man die einen mag, wird man auch Gefallen an den anderen finden. Der größte Unterschied liegt wohl darin, dass DEVILLE weniger Augenmerk auf verspielte Soli legen. Schlussendlich handelt es sich bei "Hydra" um ein formidables Retro/Stoner-Album mit modernem Anstrich, das mir etwas besser als der schon gute und vielleicht auch etwas abwechslungsreichere Vorgänger gefällt.

des


Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Lava
02. Iron Fed
03. In Vain
04. The Knife
05. Over The Edge
06. Burning Towers
07. Let It Go
08. Battles Will Be Born
09. Blood Crown
10. Imperial
11. Stay A Little Longer
Band Website: www.deville.nu
Medium: CD
Spieldauer:
VÖ: 26.04.2013

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

24.03.2008 Come Heavy Sleep(8.5/10) von JoS

07.01.2010 Hail The Black Sky(7.5/10) von des

27.04.2013 Hydra(7.5/10) von des

12.11.2018 Pigs With Gods(6.5/10) von des

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!