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The Levitation Hex - The Levitation Hex

Review von Opa Steve vom 26.04.2013 (2052 mal gelesen)
The Levitation Hex - The Levitation Hex Verdammt, muss ich auf diesem Weg erfahren, dass die genialen Australier ALCHEMIST schon seit über zwei Jahren Geschichte sind? Das ist wirklich ein schmerzlicher Verlust für die Metal-Welt. Aber zum Glück wurden ALCHEMIST besonders von einem Mastermind geprägt, nämlich Adam Agius. Der hat nun mit seiner neuen Kapelle, THE LEVITATION HEX, einen Großteil der Einflüsse am Start, die einst für den ALCHEMIST-Sound standen. Prägend ist auch hier die Vielzahl der Gitarrensounds, die er gerne mit einer Menge Pedale variiert und für ein Slide-Solo immer wieder den Bottleneck auspackt. Stilistisch bewegt man sich gewohnt an den Schnittkanten von Prog, Thrash und Atmosphäre. Letztere macht das Besondere aus, denn die Songs versprühen individuelle Vibes, die vielen technischen Songwritern heutzutage völlig abgehen. Die Sounds unterstützen dies lediglich und drängen sich nie in den Vordergrund. Dennoch ist das Material des Debüts "The Levitation Hex" durchaus heftig und meist düster. Adam brüllt sich wie gewohnt mit seiner unverwechselbaren Stimme die Seele aus dem Leib. Bei den aggressiveren Titeln wie 'A Breathing Apartus' entfachen die mitreißenden Gitarren zu den energischen Drums einen wunderbaren Sturm, der den Hörer sofort packt. Genauso beherrschen THE LEVITATION HEX auf der anderen Seite auch die Einflüsse des Gothic-Metals, wenn sie mit ihren moderat verzerrten Chorus-Klampfen schwerelose Melodien zu tanzbaren Drumteppichen zaubern. 'Breaking Point' und 'The Longest Path Possible' sind hier definive Anspieltipps, die alle Trademarks auf hohem Level vereinigen.

Das kleine Manko dieser Scheibe ist leider die Produktion. Diese ist etwas dünn ausgefallen. Gerade im Bassbereich hätte ich mir mehr satten Wumms gewünscht. Da lieferte Adam mit seiner Vorgängerkapelle am Schluss deutlich bessere Leistung ab. Ob es am Budget lag, dass an dieser Ecke gespart werden musste, oder eben an der neuen Ausrichtung, erschließt sich mir nicht. Aber gerade diese Soundvielfalt und die vielen Details schreien eigentlich nach einer bestmöglichen Wiedergabe, insofern wird der Genuss dieser ansonsten hochwertigen wie geilen Musik leider etwas geschmälert.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. The Longest Path Possible
02. Manipular
03. Scratch a Life and Find a Thief
04. Depressedemic
05. Internal Chatter
06. A Breathing Aparatus
07. Breaking Point
08. Flirting with Schizophrenia
09. Dream Defecit
Band Website: levitationhex.net/
Medium: CD
Spieldauer: 47:28 Minuten
VÖ: 26.04.2013

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