Banner, 468 x 60, mit Claim


Letzte Reviews





Festival Previews
Area 53 Festival 2022

Festival Reviews 2022
A Chance For Metal Festival 2022

Necrocurse - Grip Of The Dead

Review von grid vom 07.04.2013 (2866 mal gelesen)
Necrocurse - Grip Of The Dead 2004 wurden zwar schon die ersten Riffs und Songs geschrieben, dennoch waren NECROCURSE aus Schweden zu dieser Zeit nicht mehr als ein Projekt, dessen Line-up erst 2009/10 stabil genug war, um als Band drei EPs und eine Compilation aufnehmen zu können. NECROCURSE bestehen aus Basstard (b), Terror (d), Rotting Vomitor (g), Mörda (g) und dem charismatischen NIFELHEIM-Sänger Per "Hellbutcher" Gustavsson. Als aktive bzw. ehemalige Mitglieder von Bands wie SWORDMASTER, RUNEMAGICK, SACRAMENTUM, DEATHWITCH sind die Herren allesamt versierte Akteure im Musikzirkus.

NECROCURSE drehen auf "Grip Of The Dead", ihrem ersten Vollalbum, ordentlich am Zeitrad und katapultieren mit ihrem Old-School-Sound den willigen Hörer zurück in die ganz frühen Neunziger. Roh, schwarz und böse sind die Attribute, die auf das erste Vollalbum passen. Brettharte Uptempo-Riffs, natürlich mit ein paar Tempovariationen und gelegentlich mit klassischer Heavy Metal Note. So brettert sich das Quintett innerhalb von vierzig Minuten durch die elf Lieder, kommt dabei schnell auf den Punkt und knüppelt mit der groben Keule auf die Trommelfelle. Hellbutchers kranker Gesang dazu und fertig ist der angeschwärzte Todesstahl. Das ist alles nicht neu, beinhaltet aber etliche Momente, die das Geprügel dezent aufhübschen, wie zum Beispiel das Solo in 'Coffin Breakers', der furiose, mehr als oft gehörte, Ausklang von 'Speed To The Grave' oder das thrashige 'The Devil Cobra'. Nach dem Intro 'Preludium Of Devastation' geht der Ritt mit 'Necrocurse' los, das gleich den Kopf mitnicken lässt. Uugh. Die folgenden Songs bieten gehobenen Durchschnitt, der fette Bass in 'Rotten In The Dark' sorgt für Moderstimmung. Erst mit 'Morbid Maniacs' haben sie Schweden die richtige Betriebstemperatur, legen an Bissigkeit noch zu und prügeln "Grip Of The Dead" straff zu Ende. Ordentlich Spaß in den Backen hatte man wohl auch beim Fotoshooting, zu dem 'Morbid Maniacs' der perfekte Soundtrack ist. Das Reklamebildchen zeigt Hellbutcher in Ketten auf dem Boden eines Verlieses kniend, abgetrennt durch ein Gitter von seinen Grimassen schneidenden Kumpanen. Totenköpfe, Kerzenlicht und ein umgedrehtes Kreuz dekorieren stilecht diese Gruselzelle und unterstreichen augenzwinkernd optisch die Reminiszenz an die gute alte Zeit.

Nostalgiefaktor: hoch - Innovationsfaktor: null - partytauglich: allemal.

Freunde von NIFELHEIM, POSSESSED oder REPUGNANT sowie alle, die sich zum frühen, angeschwärzten Schwedentod hingezogen fühlen, gehen mit 'Morbid Maniacs', 'Speed To The Grave' und 'Infernal Rebellion' auf Zeitreise.

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Preludium Of Devastation
02. Necrocurse
03. Rotten In The Dark
04. The Devil Cobra
05. Ripping Darkness (The Destroyer)
06. Death Metal Rebels
07. Morbid Maniacs
08. Speed To The Grave
09. Grip Of The Dead
10. Coffin Breakers
11. Infernal Rebellion
Band Website: necrocurse.com
Medium: CD
Spieldauer: 40:27 Minuten
VÖ: 11.03.2013

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

07.04.2013 Grip Of The Dead(7.5/10) von grid

20.09.2012 Shape Of Death(7.0/10) von Eddieson

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!