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Damnation Plan - The Wakening

Review von Akhanarit vom 16.03.2013 (1694 mal gelesen)
Damnation Plan - The Wakening Kennt von euch jemand die Band MY GRAIN? Bis vor kurzem kannte ich sie auch nicht, sah sie aber als Vorband zu INSOMNIUM und BEFORE THE DAWN live in Hamburg. Was das mit DAMNATION PLAN zu tun hat? Nun ja, auf dem Debüt der Finnen teilen sich zwei Sänger das Mikrophon. Asim Searah ist zuständig für die Clean Vocals und Tommy Tuovinen widmet sich der härteren Gangart. Will heißen: Shouts und Growls. Um den Kreis zu schließen, bleibt nun nur noch zu erwähnen, dass Letztgenannter auch der Frontmann von MY GRAIN ist, bei denen ihr nebenbei bemerkt, auch mal das ein oder andere Ohr riskieren solltet. Soweit so gut. DAMNATION PLAN soll also der neue Stern am Melodic Death Metal-Himmel werden. Mal sehen.

Das Album wird nach einem kurzen (aber in sich stimmigen) Intro mit 'The Unknown Presence' eröffnet. Mein erster Gedanke war allerdings: Wo ist denn der Druck hin? Gleich mal auf das Infosheet geschaut und dort bei "Mix & Mastering" den Namen des Produzenten Dan Swanö erspäht. Aha! Der Mann sollte es eigentlich besser können. Das klingt jetzt alles etwas drastischer, als es eigentlich ist, denn an sich ist der Sound der Band recht transparent und ausgewogen eingefangen worden. Das Problem macht sich erst richtig bemerkbar, wenn man direkt vorher etwas anderes, druckvolleres, zu sich genommen hat. Z.B. WINTERSUN oder eben die eingangs schon aufgeführten INSOMNIUM. Lässt man diesen Faktor aber mal außer acht und kümmert sich nur um die Songs an sich (also scheiß auf den Klang und hingehört, was die Musiker KOMPONIERT haben), dann ist das Gebotene gar nicht mal so schlecht. Schöne Melodien treffen immer wieder auf distortionlastige Eruptionen und verschmelzen sich zu einer recht angenehmen Mischung aus Epik und Aggression. Einen Tag und eine Nacht lang lief dieses Album auf Dauerrotation, egal ob Wach- oder Schlafphase und am Ende kann ich nur sagen: angenehm! Die Songs bewegen sich alle auf gutem ('Walk Of Illusions', 'Blindsighted') bis sehr gutem ('Crimson Skies', 'Resurrected (Within Ourselves)') Niveau und auch nach 20 oder mehr Durchläufen wird die Scheibe nicht langweilig. Bedauerlicherweise setzen sich aber auch außer den Highlights kaum Songs im Gehörgang fest, da manche Passagen ein wenig austauschbar anmuten. Diese rein subjektive Empfindung kann jedoch bei euch ganz anders ausfallen. Das Debütalbum "The Wakening" ist wirklich gut. Aber (noch) kein Knaller vor dem Herrn. Andererseits kann auch nicht jedes Album das Zeug zum Meilenstein haben und auch Alben, die kaum einer kennt, können für einen selbst die Erfüllung schlechthin sein. Also hört in diese Scheibe rein, wenn ihr auf Melo-Death mit leicht progressivem Einschlag steht und ich bin mir sicher, dass einigen etwas wärmer ums Herz wird. DAMNATION PLAN? Willkommen in der Szene!

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Intro
02. The Unknown Presence
03. Blindsighted
04. The Wakening
05. Edge Of Machinery
06. Crimson Skies
07. Walk Of Illusion
08. Ashes
09. Resurrected (Within Ourselves)
10. Grand World Anthem
Band Website: www.damnationplan.com
Medium: CD
Spieldauer: 46:01 Minuten
VÖ: 12.03.2013

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