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Cnoc An Tursa - The Giants Of Auld

Review von Krümel vom 27.02.2013 (1953 mal gelesen)
Cnoc An Tursa  - The Giants Of Auld Pagan Metal ist in den letzten Jahren ja ziemlich angesagt. Es gibt viele gute Bands, aber noch mehr mittelmäßige Vertreter dieses Genres. Wie wohltuend es ist da, aus der ganzen Veröffentlichungsflut der letzten Zeit mit CNOC AN TURSA's Album "The Giants Of Auld" endlich, endlich mal wieder ein wirkliches Sahnestückchen zu fischen.

Auch wenn man vom Debüt dieser jungen schottischen Kriegstruppe - bestehend aus Rene McDonald Hill (Gitarre, Keyboards), Alan Buchan (Vocals, Gitarre), Bryan Hamilton (Drums) und David Anderson (Bass) - spricht, entstand der 10-Track-Longplayer bereits 2010/2011. Lange hat's gedauert, bevor er jetzt endlich via Candlelight Records das musikalische Licht der Metalwelt erblickt. Wie heißt es so schön? Gut Ding will Weile haben. Und dass hier ein "gut Ding" vorliegt, wird direkt nach dem folkigen Intro 'The Piper o’ Dundee' bei dem ersten Kracher der Scheibe 'The Lion Of Scotland' klar. So und nicht anders müssen Pagan Metal-Hymnen klingen - heroisch und mitreißend. Aber nicht nur die Melodien klingen authentisch, sondern auch textlich verarbeiten CNOC AN TURSA in ihren Songs Geschichten um und aus ihrer Heimat im Norden Britanniens. Hört man Stücke wie 'The Spellbound Knight' oder 'Culloden Moor' fühlt man sich augenblicklich in die nebelverhangenen Highlands versetzt. Insofern sind diese Vier sowohl musikalisch als auch lyrisch tolle Geschichtenerzähler.

Natürlich könnte man einwerfen, dass sich der epische Pagan-Metal der Band X nicht viel von dem der Band Y abhebt. Doch die Schotten schaffen es, in ihre Kompositionen neben aller bekannten Hymnik und Epik auch einen gewissen Grad an Aggressivität und schwarzmetallische Dunkelheit einzuarbeiten. So finden sich immer wieder interessante Nuancen in den Strukturen und der Wirkung. Selbst das mehrmalige Hören wird einfach nicht langweilig. Im Gegenteil: Je öfter "The Giants Of Auld" aus meinen Boxen erschallt, desto begeisterter bin ich von diesem Silberling. Auf einem Erstlingswerk kann man nicht viel besser machen. Auch wenn CNOC AN TURSA sich damit die Messlatte für weitere Alben selbst ziemlich hoch gelegt hat.

Gesamtwertung: 9.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. The Piper o' Dundee
02. The Lion Of Scotland
03. Bannockburn
04. Hail Land Of My Fathers
05. Ettrick Forest In November
06. The Spellbound Knight
07. In Shadowland
08. Winter – A Dirge
09. Culloden Moor
10. Blarna h-Eaglaise Brice
Band Website: http://www.cnocantursa.com/
Medium: CD
Spieldauer: 42:13 Minuten
VÖ: 25.02.2013

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