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Ancient VVisdom - Deathlike

Review von des vom 05.02.2013 (2646 mal gelesen)
Ancient VVisdom - Deathlike Als "Musizieren mit Küchengeräten" kann man es nicht ganz treffend beschreiben, aber auf jeden Fall kann unterschrieben werden, dass ANCIENT VVISDOM auf ihrem Zweitling "Deathlike" jede Menge ungewöhnlicher Instrumente einsetzen. So ist zum Beispiel ein Kontrabass zu hören und bei den perkussiven Instrumenten kommen die diversen Bambusinstrumente zur Verwendung; Drums im eigentlichen Sinn gibt es nicht. Darüber liegt eine sehr dominierende akustische Gitarre, und bevor es zu besinnlich wird, fräst sich auch schon mal eine E-Gitarre ins Hirn. Für den Gesang sorgt Songwriter Nathan Opposition.

Mit diesem bunten Instrumentarium schaffen ANCIENT VVISDOM eine düstere, melancholische Stimmung. Und scheint es an manchen Stellen zu gemütlich zu werden, dann schaffen es ANCIENT VVISDOM, durch eine gemächliche, aber stetige Steigerung wieder Spannung aufzubauen - manchmal nur haarscharf am Aus-Knopf vorbei. Paradebeispiel ist hier 'Far Beyond Good & Evil', ein Song, in dem sich anfangs nicht viel zu tun scheint - doch mit dem schleichenden Einsatz der E-Gitarre, die sich dezent über die akustische legt, wird der Song interessant. Für den Gesamtsound ist mit all seinem kultigen Brimborium wohl das Attribut "faszinierend" anzuwenden. Man kann die Musiker förmlich vor sich sehen, wie sie ums Lagerfeuer stehen und all die Percussion-Dinger beackern. In die selbe Kerbe schlägt 'Death Or Victory', das zu Beginn fast an SMOKIE's 'Needles And Pins' erinnert, bevor unvermittelt und kraftvoll die Percussion-Hypnose einsetzt - ein Muster, das sich in ähnlicher Art in mehreren Songs wiederfindet. Als besonders erwähnenswert und absoluten Anspieltipp sei hier noch 'Here Is The Grave' angeführt, das mit großen Emotionen spielt.

Der Ansatz funktioniert gut; habe ich die Worte "faszinierend" und "hypnotisch" schon verwendet? Das trifft es am besten. So wie die Platte nicht Metal ist, sondern eher Düsterrock, so sehr vermisse ich aber ab und zu einen kraftvollen Ausbruch, einen Moment, in dem so richtig die Sau rausgelassen wird. Aber dennoch eine wahrlich interessante Platte; gibt es die auch auf Vinyl? Irgendwie scheint diese Musik geschaffen für das Format Schallplatte.

des


Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. The Beginning
02. Let The End Begin
03. Life On Earth
04. Deathlike
05. Far Beyond Good & Evil
06. Rebirth
07. Look Alive
08. Waiting To Die
09. Death Or Victory
10. Last Man On Earth
11. Never Live Again
12. Here Is The Grave
Band Website: www.ancientvvisdom.com
Medium: CD
Spieldauer:
VÖ: 05.02.2013

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