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2 Wolves - Men Of Honour

Review von Stormrider vom 09.01.2013 (1653 mal gelesen)
2 Wolves - Men Of Honour Wechselgesang zwischen tiefen Growls und melodischen cleanen Passagen, Programming und Synthesizer, schnelle Riffs, Double-Bass und langsame nie enden wollende Soundwände, im Hintergrund ein leichter (nicht immer präsenter Industrial-Einschlag). So, wer hat nun nicht auf Metalcore oder New Metal getippt? Interessanterweise finden sich all diese Elemente regelmäßig auf "Men Of Honour", und doch handelt es sich mitnichten um ein Album der oben genannten Metal-Un(ter)arten. Vielmehr lässt sich das Album als symphonischer Dark-Metal mit Industrial-Elementen beschreiben, der in seinen langsamen Passagen die Grenze zum Doom berührt und teilweise auch überschreitet. Dass damit eine melancholische Note einhergeht, dürfte nicht verwundern.

Das Album eignet sich folglich nicht, um eine Party in Gang zu bringen. Es sei denn, man möchte gerne alleine feiern, in gemeinsamer Runde sein Leben betrauern, oder zumindest seine (Fehl-) Entscheidungen resümieren. Darum geht es in den nicht mal 40 Minuten nämlich inhaltlich. Soweit zur reinen Zustandsbeschreibung des 9-Trackers.
Grundsätzlich ist der Zweitling der 2 WOLVES also genau das richtige Album für mich. Aber irgendwie hat mich die Melancholie und Traurigkeit nie so wirklich emotional gepackt. Und ich habe dem Album wirklich mehrere Durchläufe auf verschiedenen Anlagen, zu verschiedenen Zeiten gegönnt, weil ich mir irgendwie erhofft hatte, dass es mich emotional mehr berühren würde. Diesen Vorwurf kann ich den Finnen natürlich nicht wirklich machen, da Musik immer rein subjektive Gefühle weckt. Objektiv ist es ein vernünftiges Genre-Album, das, wie für Suomi üblich, musikalisch meist ansprechend dargeboten wird, aber nicht überdurchschnittlich. Wer sich also von der obigen Zustandsbeschreibung angesprochen fühlt, der darf durchaus versuchen, ob sich eine größere emotionale Schleuse auftut, als bei mir. Als Anspieltipp rate ich zu 'Bygones'.

Für mich stehen am Ende 5,5 Blutstropfen, da es an der Umsetzung so nicht viel zu bemängeln gibt, aber mich das Album eben nicht so recht berühren wollte. Es fehlen einfach wirklich zwingende Songs, die man sich mehrfach reinziehen möchte, um seine persönliche Hölle nochmals zu durchleben, diese sind hier aber eher die Ausnahme denn die Regel.

Gesamtwertung: 5.5 Punkte
blood blood blood blood blood dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Bygones
02. Unreal Conversations
03. Warm Touch Of Forthcoming Tragedy
04. Of Painful Days
05. Stars
06. The Path Of Misery
07. Same Different Burden
08. The Battle Of Two Wolves
09. Enemy Inside
Band Website: www.2wolvesband.com
Medium: CD
Spieldauer: 37:31 Minuten
VÖ: 01.12.2012

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