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Antimatter - Fear Of A Unique Identity

Review von des vom 04.01.2013 (3423 mal gelesen)
Antimatter - Fear Of A Unique Identity Wenn man "Fear Of A Unique Identity" hört, bekommt man das Gefühl, man sollte von ANTIMATTER schon einmal etwas gehört haben. Nichtsdestotrotz waren mir ANTIMATTER bis dato unbekannt, obwohl es die Combo eigentlich schon seit 1998 gibt. Wobei "Band" den Kern der Sache nicht ganz trifft: Seit geraumer Zeit besteht ANTIMATTER nur mehr aus Mick Moss; Mitbegründer Duncan Patterson hat die Gruppe 2002 verlassen. Demzufolge bedient Mick Moss die meisten Instrumente inklusive Stimme auf "Fear Of A Unique Identity". Gastmusiker oder besser gesagt lose Bandmitglieder sind Colin Fromont (Drums), die lettische Sängerin Vic Anselmo (Vocals) und David Hall (Violine).

Ab der ersten Sekunde drücken ANTIMATTER mit Laut gewordener Melancholie aufs Gemüt. Der schwermütige Gesang von Mick Moss erinnert stark an Eddie Vedder (PEARL JAM) und stellt eine eigene Weltschmerz-Kategorie. Doch trotz aller Schwermütigkeit strahlt die Platte eine ungeheure Power aus. Schon der Opener 'Paranova' stellt einen Ankerpunkt dar; auch wenn der Song beim ersten Durchlauf noch eher beiläufig wahrgenommen wird, entwickelt er sich zum Ohrwurm. Wesentlich positiver in seiner Grundstimmung ist im Gegenzug das 8-minütige 'Firewalking', bei dem im Refrain die Sonne aufzugehen scheint. Dezente Violineinlagen sorgen dabei für Folk-Touch. Doch man geht auch andere Wege: Das von Synthie- und Pianoklängen geprägte 'Monochrome' könnte auch eine depressive DEPECHE MODE Nummer sein. Ein weiterer origineller Track ist das beinahe instrumentale 'The Parade', das sich aus einer unauffälligen und minimalistischen Synthie-Melodie zu einer Eruption steigert. Wenn nun der Eindruck entstehen mag, dass die Platte von Keyboards geprägt wird, trügt das etwas. Vielmehr werten fette Gitarren das Gesamtbild auf; auch die ständig präsente einsame Violine und der schöne Gesang Vic Anselmos tragen wesentlich zum Gesamtstimmungsbild bei.

Wer schwermütige Musik mag und eine Dosis PEARL JAM verträgt, dem sei ANTIMATTERs "Fear Of A Unique Identity" ausdrücklich ans Herz gelegt. Man bekommt selten so wohlige Depressionen zu hören.

des

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. Paranova
02. Monochrome
03. Fear Of A Unique Identity
04. Firewalking
05. Here Come The Man
06. Uniformed & Black
07. Wide Awake In The Concrete Asylum
08. The Parade
09. A Place In The Sun
Band Website: www.antimatter.tk
Medium: CD
Spieldauer:
VÖ: 23.11.2012

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02.01.2011 Alternative Matter(8.5/10) von Mandragora

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