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T & N (Tooth & Nail) - Slave To The Empire

Review von Stradivari vom 01.12.2012 (1797 mal gelesen)
T & N (Tooth & Nail) - Slave To The Empire Ob dies tatsächlich eine neue Band oder lediglich ein Projekt ist, wird wohl erst die Zeit zeigen. Fakt bleibt aber, dass T & N ein ziemlich illustrer Club ehrenwerter Gentleman ist. Dreiviertel von DOKKEN, also DOKKEN minus Don Dokken, haben sieben neue Stücke plus fünf getunte Klassiker am Start, was eine eindeutige Meinung zu diesem Album unglaublich schwer macht, da die Qualität des Songmaterials extremen Schwankungen unterliegt.

Die Vocals beim eigenen Material hat Tieftöner Jeff Pilson (FOREIGNER) übernommen, für die DOKKEN-Kracher (bis auf 'Into The Fire') wurden Leihstimmen angeheuert. Multiinstrumentalist Pilson macht seine Sache wirklich ganz ordentlich, auch wenn man bisweilen merkt, dass es sich nicht um einen Sänger aus dem Rock-Olymp handelt. Die Gäste am Mikro sind interessant gewählt, die Ergebnisse pendeln zwischen göttlich (Sebastian Bach (Ex-SKID ROW) bei 'Alone Again'), passend (Robert Manson (WARRANT) bei 'It's Not Love'), extrem spannend (Tim "Ripper" Owens (Ex-, ex-, ex-...) bei 'Kiss Of Death') und grottig (Doug Pinnick (KING'S X) ausgerechnet bei 'Tooth And Nail'). Die Songs wurden insgesamt gefühlvoll überarbeitet und klingen unglaublich frisch und lebendig. Eigentlich wäre dies alleine schon eine Lobpreisung wert, wenn Doug Pinnick nicht - wie erwähnt - eine komplette Fehlbesetzung darstellen würde und seine Performance den Hörer formlich erschauern ließe. Und das nicht vor Begeisterung... Die sieben T & N-Tracks waren ursprünglich für LYNCH MOB vorgesehen, allerdings lehnte deren Fronter Oni Logan den Stoff ab, was man teilweise verstehen kann. Der Opener 'Slave To The Empire' ist noch eine richtige Granate, die auch jedes DOKKEN-Werk veredelt hätte, für 'Jesus Train' ist die Bezeichnung "Füller" jedoch fast noch ein Kompliment. Ansonsten überzeugen die Halbballade 'When Eagles Die' und der durch Keyboards aufgepeppte Rausschmeißer 'Access Denied', während 'Sweet Unknown' sowie 'Rhythm Of The Soul' irgendwie klingen, als seien sie im letzten Moment aus Riff-Resten zusammengeschustert worden. Diesem Liedgut fehlt einfach die Seele und das gewisse Etwas.

Unterm Strich rechtfertigen der erneut überirdisch gute Griffbretthexer George Lynch, die veredelten Versionen der alten Meisterstücke sowie Sebastian Bach und Tim "Ripper" Owens eine Kaufempfehlung. Für das zweite Album müssen T & N sich songwriterisch aber mächtig ins Zeug legen, da vom neuen Material nicht mal die Hälfte so wirklich zu beeindrucken weiß. Für heute acht Punkte.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Slave To The Empire 4:40
02. Sweet Unknown 5:42
03. Tooth And Nail 3:36
04. It's Not Love 5:49
05. Rhythm Off The Soul 5:36
06. When Eagles Die 6:02
07. Into The Fire 6:33
08. Alone Again 4:28
09. Mind Control 5:20
10. Kiss Of Death 5:50
11. Jesus Train 5:50
12. Access Denied 6:40
Band Website: http://www.facebook.com/pages/TN/264254906995701
Medium: CD
Spieldauer: 66:06 Minuten
VÖ: 19.10.2012

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01.12.2012 Slave To The Empire(8.0/10) von Stradivari

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