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Munruthel - CREEDamage

Review von grid vom 26.11.2012 (2525 mal gelesen)
Munruthel - CREEDamage Der ukrainische Multiinstrumentalist Vladislav "MUNRUTHEL" Redkin legt unter dem Namen MUNRUTHEL mit "CREEDamage" Album Nummer fünf vor und bietet sinfonischen Folk/Black Metal der Extraklasse. Beteiligt hat er bei der Umsetzung seiner vielen Ideen zwölf Mitwirkende, die ihn entweder an den Instrumenten oder am Mikrofon unterstützen.

Zu allererst fällt die transparente Produktion auf, die jedes kleine Teil dieser facettenreichen Scheibe erkennbar macht. Für den leichten Einstieg in das Album sorgen, nach dem dramatischen Intro 'Ardent Dance Of War’s God', die folgenden drei Lieder der Scheibe, die stilistisch nahtlos an den Vorgänger "Epoch Of Aquarius" anknüpfen und sofort klar machen, dass es sinfonischen Breitwand-Folk/Black-Metal gibt, der, durch Frauengesang veredelt oder traditionsinstrumentiert, für erhöhte pagane Gefühle und Eingängigkeit sorgt. Vladislav "MUNRUTHEL" Redkins Extremgesang und seine heftigen Gitarrenriffs setzen immer im richtigen Moment harsche Gegenakzente, so dass auf "CREEDamage", im Vergleich zum Vorgänger, ein Abdriften in allzu rosarote, zuckersüße Gefilde ausbleibt. Im Titeltrack 'CREEDamage' zieht MUNRUTHEL von der triumphierenden Trompete bis zur Akustikgitarre, über Klar- und Keifgesang alle Register und hängt die Latte für die kommenden Tracks sehr hoch. Mit dem Einsatz von Masha "Scream" Arhipova (ARKONA) hat MUNRUTHEL einen Volltreffer gelandet, denn auf 'The Mown Dawns Lie On The Ground', singt sie den größten Teil des Liedes mit ihrer angenehm warmen Stimme, bis MUNRUTHEL den Aggressionsfaktor einbringt, während sie zum Ausklang mit Flüstern für einen echten Gänsehautmoment sorgt. Spoken words und geheimnisvolle Ambientklänge leiten 'The Age Of Heroes' ein. Hier kommt nicht nur Vladislavs virile Klarstimme eindrucksvoll zur Geltung, sondern auch sein sicherer Umgang mit dem Tasteninstrument, mit dem er dieses mystisch-träumerisch ausgerichtete Lied zu einem Höhepunkt des Albums macht. Nicht überzeugen kann mich dagegen das BATHORY-Cover 'The Lake', bei dem Wulfstan von FOREFATHER ans Mikro durfte. Mit seinem, für meinen Geschmack, zu unverfänglichen Gesang gewinnt er diesem schwedischen Klassiker keine neuen Facetten ab. Mit dem dann folgenden, überraschend progressiv beginnenden, 'The Eyes Of Abyss', bei dem Vitaly "Vel" den Klargesang übernommen hat, entwickelt sich "CREEDamage" verstärkt in eine ambiente Richtung, die in den drei instrumentalen 'Krada'-Lieder ihren Höhepunkt findet. Mit episch-heroischen Melodien schließen sie dieses detailreiche Album ab und heben noch einmal die musikalische Überlegenheit des Ukrainers hervor.

Ein winterliches Highlight, dem ich, dank 'CREEDamage', 'The Mown Dawns Lie On The Ground', 'The Age Of Heroes', 'Krada I: The Blood', viele Runden in meinem Player prophezeie.


Gesamtwertung: 9.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Ardent Dance Of War’s God
02. Rolls Of Thunder From Fiery Skies
03. CREEDamage
04. The Mown Dawns Lie On The Ground
05. The Age Of Heroes
06. The Lake (BATHORY cover)
07. The Eyes Of Abyss
08. Carpathians’ Shield
09. Krada I: The Blood
10. Krada II: The Surya
11. Krada III: The Fire
Band Website: munruthel.com
Medium: CD
Spieldauer: 60:22 Minuten
VÖ: 12.11.2012

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26.11.2012 CREEDamage(9.0/10) von grid

03.09.2012 Epoch Of Aquarius(8.0/10) von grid

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