Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2020
70000 Tons Of Metal 2020

A Sinister Purpose 2020

Hell Over Hammaburg 2020

Tormention - Hunger For Flesh

Review von Hirsch666 vom 17.11.2012 (1984 mal gelesen)
Tormention - Hunger For Flesh Wenn man seit 20 Jahren Death Metal hört, dann muss schon Gewaltiges passieren, dass eine Platte einen wirklich umhaut. Deshalb ist es nicht all zu verwunderlich, dass mich auch das Debüt der Schweden von TORMENTION, das auf den Namen "Hunger For Flesh" hört, nicht wirklich verrückt macht. Ich gebe zu, das klingt ganz schön gelangweilt, doch so soll es nicht verstanden sein, denn "Hunger For Flesh" ist ein wirklich cooles, abwechslungsreiches und ziemlich old-schooliges - wenn auch nicht wahnwitzig originelles - Death Metal-Album geworden. Dabei bedienen sich die Schweden sowohl bei den altbekannten Mittelchen aus ihrem Heimatland als auch beim US-Death Metal, weshalb "Hunger For Flesh" eher nach einer Mischung aus CANNIBAL CORPSE und AT THE GATES klingt - okay, nicht ganz so melodisch -, als nach den Schweden-Prototypen von DISMEMBER und ENTOMBED. Wenn ich es mir genau überlege, dann muss ich bei "Hunger For Flesh" sogar an eine Mischung aus neuen und alten BLOODBATH-Alben denken. Und das ist durchaus als Lob zu verstehen, auch wenn sich TORMENTION nicht ganz auf dem hohen Niveau der Allstar-Band bewegen.

Los geht's mit dem Opener 'Decapitation', der mich ehrlich gesagt überhaupt nicht packt. Ziemlich mittelmäßiger, nicht besonders schneller, nicht besonders langsamer und einfach wenig origineller Song, der zum Glück nicht wirklich repräsentativ für das gesamte Album ist. Ein unglücklicher Opener. Aber zum Glück geht's mit 'Crawling Through Bodies' besser und zielstrebiger weiter. Bei 'Hatred' ist wahrscheinlich am ehesten meine CANNIBAL CORPSE-Assoziation zu erkennen und auf diese schicke Art und Weise geht es auf den insgesamt 10 Songs weiter. Produktionstechnisch gefällt mir das Album sehr gut, denn wie es sich bei einer schwedischen Death Metal-Band gehört, sind die Gitarren schööön tief und richtig dick, alles ist nicht zu perfekt und der Sänger growlt vom Allerfeinsten - eine richtig runde Geschichte.

Fazit: Mit verzerrten Gitarren, einem Bass, Drums und einem Grunzer sind die Möglichkeiten natürlich ein Stück weit begrenzt und die Landsleute aus der schwedischen Heimat haben dieses Feld durchaus schon weitgehend abgegrast. Und so findet man auf "Hunger For Flesh" nicht wirklich etwas Überraschendes. Aber aus wenig kann man durchaus viel machen und genau das ist TORMENTION definitiv gelungen. Daumen hoch!

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Decapitation
02. Crawling Through Bodies
03. Hatred
04. Hunger For Flesh
05. March Of The Undead
06. Stab Her
07. The Soil Reeks Of Flesh
08. Undress Them From Skin
09. Soldier Of The Dead
10. Felching Pus
Band Website: www.myspace.com/tormentionswe
Medium: CD
Spieldauer: 41:37 Minuten
VÖ: 12.11.2012

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

17.11.2012 Hunger For Flesh(8.0/10) von Hirsch666

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!