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Grave - Endless Procession Of Souls

Review von Hirsch666 vom 12.10.2012 (1509 mal gelesen)
Grave - Endless Procession Of Souls Wenn man über schwedischen Death Metal redet, dann kommt man an einer Band nicht vorbei: GRAVE

Mit schöner Regelmäßigkeit bringen die Schweden auch mehr als 20 Jahre nach ihrem famosen Debüt "Into The Grave" neue Alben auf den Markt und auch heuer ist es mal wieder soweit. "Endless Procession Of Souls" heißt das gute Stück und wie immer bei GRAVE gibt es nichts anderes als fetten, groovigen, schwedischen Death Metal. Also alles wie immer im Hause GRAVE? Nicht ganz. Denn Mastermind Ola Lindgren hat einmal mehr am Besetzungskarussell gedreht und neben Ex-DISMEMBER-Bassist Tobias Christiansson auch Gitarrist Mika Lagrén (FACEBREAKER) ins Boot geholt. Und die Frischzellenkur scheint der Band außerordentlich gut getan zu haben, denn "Endless Procession Of Souls" bietet nichts anderes als GRAVE in Höchstform.

Gleich beim ersten Song nach dem kurzen Intro 'Dystopia' mit dem Namen 'Amongst Marble And The Dead' zeigen die Herren, wo der Death Metal-Hammer hängt. Ohne große Umschweife geht es direkt zur Sache. Ziemlich schnell und straight kommt der Opener für GRAVE-Verhältnisse daher, doch gleich der nächste Song 'Disembodied Steps' groovt schon wieder in ureigener GRAVE-Manier. Es folgen sieben weitere Klasse-Songs, die irgendwo zwischen ganz stark und ganz, ganz stark einzuordnen sind, veredelt mit einer fetten, nicht zu sauberen Produktion - allererste Sahne!

Nun gut, starke und solide Death Metal-Scheiben ist man von GRAVE ja durchaus gewohnt und doch haben es die Schweden diesmal geschafft, noch eine Schippe draufzulegen. Verantwortlich dafür ist in erster Linie das konsequent straighte Songwriting, an dem diesmal alle Bandmitglieder beteiligt waren und nicht allein Gründungsmitglied Ola Lindgren. Auf unnötige Knüppeleskapaden und zähe Lückenfüller wird gänzlich verzichtet und mit 'Perimortem' gibt es sogar einen Song, der mich fast ein wenig an METALLICA's 'Whiplash' erinnert - wenn auch nur zu Beginn des Songs. Auf jeden Fall ein Song mit Hitpotential und somit mein Anspieltipp.

Wem das alles noch nicht genug ist, dem kann ich nur die Vinylauflage ans Herz legen, die als schicke Doppel-LP im Gatefold-Cover daherkommt und neben dem Album sechs Coversongs (VOIVOD, ANTHRAX, CELTIC FROST, ALICE IN CHAINS, ST.VITUS, ASPHYX) enthält. Kurios und absolut hörenswert.

Fazit: Solange GRAVE Alben auf diesem Niveau abliefern, braucht sich um den schwedischen Death Metal - trotz schwächelnder ENTOMBED und verblichener DISMEMBER - niemand Gedanken machen.

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. Dystopia
02. Amongst Marble And The Dead
03. Disembodied Steps
04. Flesh Epistle
05. Passion Of The Weak
06. Winds Of Chains
07. Encountering The Divine
08. Perimortem
09. Plague Of Nations
10. Epos
Band Website: www.grave.se
Medium: CD
Spieldauer: 45:08 Minuten
VÖ: 24.08.2012

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Ziemlich gut auf den Punkt gebracht. Dein Fazit ist auch absolut treffend. Und wem das noch immer nicht als Argumente ausreichen sollte, der kann ja auch noch auf UNLEASHED zurückgreifen. Die sind ja auch immer eine sichere Bank!
(20.10.2012 von Akhanarit)

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