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Pastore - The End Of Our Flames

Review von Opa Steve vom 10.10.2012 (2453 mal gelesen)
Pastore - The End Of Our Flames PASTORE klingen überraschend wenig nach ihrem Herkunftsland Brasilien. Allerdings erkennt der Kenner des traditionellen Heavy Metals dennoch, dass man die Band nicht pauschal in die USA oder Europa einsortieren kann. Nichtsdestotrotz liegen auf beiden Kontinenten die Wurzeln, denn PASTORE bedienen sich auf "The End Of Our Flames" stark bei europäischen Riffs, denen sie (und hier kommt wohl doch das Feuer ins Blut) gern mal mit ordentlich Tempo Druck unter'm Hintern machen. Der Gesang entspringt irgendwo der NWOBHM-Phase, zwischen ACCEPT und PRIEST, aber mit dem theatralischen Pathos des US-Metals gewürzt. Traditionalisten muss angesichts dieser Beschreibung sicher jetzt schon ein Strahlen im Gesicht stehen, und das bleibt auch gottseidank erhalten, wenn man sich die Umsetzung im Detail zu Gemüte führt. Denn die Scheibe klingt nicht wie ein lahmer Aufguss eines nun doch mittlerweile alten Genres, sondern immer noch recht frisch. Und das ist in meinen Augen nicht zuletzt der Verdienst von Fabio Buitividas, seines Zeichens Drummer bei dem Quartett. Fabio haut dem Material einen perfekten und songdienlichen Drive rein, der ein feines Gespür für korrekte Drumarbeit beweist. Da ist es gar nicht mehr so schlimm, dass das Songwriting allein keine revolutionären Akzente setzt, wenn der Gesamteindruck so stimmig ist. Der Opener wird durch seine Power sogar etwas thrashig, und er scheut sich auch nicht davor, an den passenden Stellen die Doublebass einzusetzen - der Titel 'Envy' bekommt sogar eine TESTAMENT-Schlagseite und ist mit 'Liar' einer der härtesten auf "The End Of Our Flames". Sänger Mario zeigt als Frontmann auch keine Schwächen, auch wenn er nicht ganz so eloquent ans Werk geht wie sein schlagender Kollege. Die melodischen Shouts sitzen gut, und richtig in Fahrt kommt er bei der Halbballade 'When The Sun Rises', bei dem er ein außergewöhnliches Spektrum darbieten kann.

PASTORE zeigen, wie man ein 30 Jahre altes Genre auch noch heute interessant gestalten kann. Dafür haben sie sich locker in den guten Punktebereich gespielt.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. The End Of Our Flames
02. Night And Day
03. Brutal Storm
04. Fools
05. Empty World
06. Liar
07. When The Sun Rises
08. Envy
09. Unreal Messages
10. Bring To Me Peace
11. The World Is Falling
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 48:10 Minuten
VÖ: 12.10.2012

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10.10.2012 The End Of Our Flames(8.0/10) von Opa Steve

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