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Fatal Force - Unholy Rites

Review von Stradivari vom 15.07.2012 (2312 mal gelesen)
Fatal Force - Unholy Rites Selbst - oder gerade - wenn man sich tagtäglich mit schwermetallischen Themen beschäftigt, wird man immer wieder erschlagen, von der unermesslichen Zahl an Bands, Projekten und Solokünstlern. Was zum einen natürlich daher kommt, dass es mittlerweile technisch recht einfach ist, ein Album zu produzieren, und zum anderen ein Musiker nicht mehr von einem Standbein leben kann, und sich deshalb mehreren Aufgabengebieten widmet. So hat Gitarrist Torben Enevoldsen (FATE, SECTION A) als Seitenprojekt die Combo FATAL FORCE gegründet, deren Debüt 2006 veröffentlicht wurde. Nun folgt also der Zweitling "Unholy Rites", für den Mr. Enevoldsen mit Michael Vescara (Ex-LOUDNESS, Ex-YNGWIE MALMSTEEN) einen erstklassigen Sänger rekrutieren konnte, der dem melodischen Metal seinen eigenen Stempel aufdrückt.

Womit wir schon bei den Stärken des Albums sind. Die Vocals sowie das Riffing sind fantastisch, die Songs einprägsam und die gute Dreiviertelstunde Laufzeit ideal, da sich keine Längen einschleichen. Musikalisch gibt es neunmal treibenden, teilweise stampfenden, Melodic Metal sowie mit 'No One Will Listen' die obligatorische Ballade. Besonders gut gefällt mir, dass die Songs häufig sehr dezent mit einer fetten Hammond unterlegt sind, und so im Klangbild recht breitbandig aus den Speakern wuchten. Aber wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten, und diesen findet man bei "Unholy Rites" im Songwriting. Die Tracks sind alle nach dem gleichen statischen Muster gestrickt, Überraschungen oder Aha-Erlebnisse sucht man vergeblich. Die Lieder sind trotz den, wie bereits erwähnt, durchaus eingängigen Refrains beliebig und austauschbar. Mit dem Ergebnis, dass man nach dem Durchlauf des Silberlings nicht unbedingt das Bedürfnis verspürt, direkt wieder von vorne zu beginnen. Es fehlt, mangels Highlights, einfach die Nachhaltigkeit.

Man muss FATAL FORCE eine handwerklich saubere Leistung mit fetten Riffs, beachtlichen Vocals und netten Liedern attestieren. Aber, um auf den Anfang zurückzukommen, aus der schier unüberschaubaren Flut der Veröffentlichungen ragt "Unholy Rites" absolut nicht heraus. Wer melodischen Metal mit leichter Hardrock-Tendenz mag, wird jedoch auch keinesfalls enttäuscht werden.

Appetizer: 'Promo Trailer'


STRADIVARI

Gesamtwertung: 6.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Run For Cover 3:50
02. Unholy Rites 4:59
03. Fight 4:38
04. Lessons In Evil 4:45
05. In Silence 4:56
06. No One Will Listen 5:21
07. Higher Ground 4:33
08. Listen To Reason 4:53
09. Enter The Night 5:25
10. House Of Pain 5:28
Band Website: www.myspace.com/fatalforcetheband
Medium: CD
Spieldauer: 48:47 Minuten
VÖ: 20.07.2012

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15.07.2012 Unholy Rites(6.5/10) von Stradivari

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