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Malice - New Breed Of Godz

Review von Warlord vom 21.06.2012 (2022 mal gelesen)
Malice - New Breed Of Godz Acht Neueinspielungen diverser "Klassiker" aus dem Bandrepertoire und vier neue Songs bietet diese Veröffentlichung von MALICE. Die zwei Ur-Mitglieder Jay Reynolds und Mick Zane an den Gitarren plus Allzweckwaffe James Rivera haben sich aufgrund positiver Konzertresonanzen im Jahr 2011 zusammengerauft, um der Metalwelt zu zeigen, was eine Harke ist (bei den Neueinspielungen war noch Ur-Bassist Mark Behn mit von der Partie, der aber bei den neuen Songs und anstehenden Konzerten von Robert Cardenas (AGENT STEEL) ersetzt wird). Es geht gleich los mit einem neuen Song, dem Titeltrack 'New Breed For The Godz', und der ist nicht von schlechten Eltern; klassischer Metal mit kernigen Riffs und Riveras Sirenengesang. Leider lässt die Produktion doch einiges zu wünschen übrig. Die Drums sind viel zu leise, Gitarren und Gesang klingen etwas konturlos und verwaschen. Das verwundert etwas, saß doch mit Joe Floyd (WARRIOR) ein erfahrener Haudegen im Produzentensessel, der sein Handwerk eigentlich verstehen sollte. Darüberhinaus offenbart sich im Verlauf des Albums eine mangelnde Substanz sowohl der alten als auch der neuen Songs, überraschende Wendungen sucht der Rezensent ebenso mit der Lupe wie auf einem AC/DC-Album. MALICE wurden ja in der Mitte der 80er Jahre als das nächste große Ding gehandelt, zwei Alben und eine EP sind dabei herausgekommen. Ich kannte damals nur die erste (unter anderem vom ROCK HARD hochgelobte) "In The Beginning" und muss sagen, damals wie heute hält sich die Begeisterung in Grenzen. Als die "amerikanischen JUDAS PRIEST" wurde die Band damals bezeichnet und man hört diesen Einfluß auch heute noch bei neuen Stücken wie 'Branded' oder dem Oldie 'Chaingang Woman', die aber kompositorisch allenfalls Durchschnitt sind. Was auch für andere Stücke gilt, man nehme nur 'Sinister Double', 'Stellar Masters' oder 'Hellrider', die über die üblichen Standard-Riffs nicht hinauskommen. Das mag mir manch' beinharter Fan übelnehmen, aber die wirklich lasche Neuproduktion macht eine positive Neubewertung der alten Schoten unmöglich, zumal die neuen Songs eben auch keine Bäume ausreissen, bei der Halbballade 'Winds Of Death (Angel Of Light)' sogar klischeehaft peinliche Gefilde betreten. Rivera bemüht sich zwar sehr wie Rob Halford zu klingen, säuft aber im Soundmatsch ab.

Fazit: Mit dieser Veröffentlichung haben sich MALICE keinen Gefallen getan. Ich vermute, dass mangelnde Rechte an den alten Veröffentlichungen zu den Neueinspielungen geführt haben, ansonsten wäre eine Wiederveröffentlichung des kompletten Back-Katalogs auf 2 CDs, vielleicht mit ein paar zusätzlichen Demo- oder Livetracks, die richtige Lösung gewesen. Zum Kauf dieses Albums jedenfalls kann man kaum raten, saft- und kraftlos kommt die einstige "Sensation" daher. Da sind neuere MANOWAR-Scheiben beinahe spannender. Für den Titelsong gibts drei Punkte, der Rest ist Nostalgiebonus und Schweigen.

Gesamtwertung: 5.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. New Breed Of Godz (neuer Song)
02. Hell Rider
03. Against The Empire
04. Branded (neuer Song)
05. Sinister Double
06. Circle Of Fire
07. Stellar Masters
08. Winds Of Death (Angel Of Light) (neuer Song)
09. Air Attack
10. Chain Gang Woman
11. Slipping Through The Cracks (neuer Song)
12. Godz Of Thunder
Band Website: www.malicemusic .com
Medium: CD
Spieldauer: 56:54 Minuten
VÖ: 25.05.2012

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21.06.2012 New Breed Of Godz(5.0/10) von Warlord

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