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Witchery - Symphony For The Devil

Review von Opa Steve vom 00.00.0000 (5257 mal gelesen)
Witchery - Symphony For The Devil Nach dem genialen Durchbruch-Album "Read, hot, and ready" waren die Erwartungen natuerlich sehr hoch gesteckt. Die Meute will mal wieder coole, schwere, und schubladenfreie Riffgewitter. Koennen sie den Standard halten?

Der schwaechere Sound versperrt das Album erst einmal etwas. Bei mir blieben jedenfalls die Jubelstuerme beim ersten Durchlauf aus. Die Drums klingen nach Pappe, es ist kein Bassfundament da, und die Gitarren klingen auch etwas zu "rockig" anstatt das volle Brett aus den Speakern zu jagen. Also Leute, da hatte die letzte Produktion - wenn auch matschiger - eine Menge mehr Spass zu bieten!

Aber man muss einem Album Zeit geben, vor allem, wenn die Erwartungen zu hoch gesteckt waren. Also noch paar Durchlaeufe.

Der erste Song ist fast ein Heimspiel, da er auf diversen Samplern (u.a. RockHard) schon enthalten war. Cooles Riffing. Es ist immer sehr erfrischend, wie sich Witchery von der Masse abheben und trotzdem Trademarks entwickeln. Das Verhaeltnis von "schnellen" Songs zu heavy Nummern ist wie gehabt, aber gerade bei den schnellen Titeln vermisse ich wieder mehr Gitarrenbrett und weniger Gegrunze. "Unholy wars" koennte unverschaemt gut knallen, aber laeuft leider nur auf 80%.

So richtig geil wirds ab der 5. Nummer. "Bone mill" (cooler Titel) wurde wohl unter dem Einfluss einer Ueberdosis "Human insecticide" von Annihilator geschrieben, denn die Aehnlichkeit ist wirklich verblueffend ;-) Geile Thrash-Nummer, und hier stoert kein zu lauter Gesang. Geht ab wie Sau. Nach paar typischen Witchery-Tracks kommt wieder eine verdammt schnelle Nummer "Wicked" (totaler Metal, geil, optimales Bangertempo), welches den Annihilator-Kreis schliesst. Die Riffs sind wirklich der Marke Jeff Waters, und wenn man genau hinhoert, entdeckt man sogar wieder einen verdammt aehnlichen Abschnitt zu Annihilator. Tja, wenn sie jetzt noch deren Klasse erreichen wuerden ;-)

Der Rest wird irgendwie wieder etwas unspektakulaer. 2 harmlose Songs, die nicht haengenbleiben wollen, noch ein typisches Witchery-Stueck, und ein recht primitiver Rausschmeisser, bei dem sich Frontmann Jensen unbedingt am Songwriting beteiligen musste. Soll er lieber die Finger von lassen.

Immer noch eine zwiespaeltige Sache. Es ist schon schade, wenn die besten Songs die Annihilator-Soundalikes sind. Auf jeden Fall war das Vorgaengeralbum um Klassen besser. Vielleicht finde ich ja noch genug Gefallen an dieser CD, und mein Review schreibe ich schon recht frueh, aber die Karten sind nicht optimal gemischt.

Aber wenn ich an Delictum von Siebenbuergen oder Dismal Euphony's "Python zero" zurueckdenke hab ich noch Hoffnung. Beide Alben schnitten ebenso zwiespaeltig ab, und mittlerweile ist Python Zero eins meiner Lieblingsalben und auch an der letzten Siebenbuergen finde ich mittlerweile wesentlich mehr Gefallen.


Gesamtwertung: 6.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer:
VÖ: 00.00.0000

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