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Gone In April - We Are But Human

Review von Opa Steve vom 26.04.2012 (2569 mal gelesen)
Gone In April - We Are But Human Interessant! Was normalerweise eine höfliche Umschreibung für "Mist" ist, trifft hier dennoch voll zu. Zugegeben bin ich nicht restlos beeindruckt von dem Album, aber dennoch gefesselt. Ich fange mal mit den Mankos an: Die Gesangslinien von Julie Belanger sind manchmal etwas überladen, auch nicht immer technisch tadellos eingesungen. Auch geht die Mischung aus Power Metal und Gothic mehr als einmal etwas zu orientierungslos durch die beiden Welten, manchmal auch einfach zu banal. Aber dennoch ist da mehr drin. Auf der anderen Seite ist das Material immer wieder sehr engagiert, und die überladenen Vocals werden zur Pracht, wenn sie an der richtigen Stelle auftauchen, wo sich Julie mal mit ein paar weniger Spuren auf das Wesentliche konzentrieren kann. Ihr Solo mit Violine und Gesang, 'Lament', ist außergewöhnlich, aber pure Gänsehaut. Auch die Gothic-Gesangslinien von 'A New King' hat es in ähnlicher Form sicherlich schon öfter gegeben, aber dennoch bringt die variable Stimme genügend Kälte und gleichermaßen Erhabenheit in das Material. Man hätte nur den männlichen Grunzer weglassen müssen. Wenn man schon eine ordentliche Sängerin an die Front stellt, sollte man als Mann einfach mal die Klappe halten können, wenn zumal auch nur gewöhnliche Growls dabei herumkommen. THEATER OF TRAGEDY wurden nach der dritten Scheibe schon langweilig, und ich frage mich, warum man heute noch ernsthaft dieses Konzept breitschlagen muss.

Man muss sagen, dass jeder Song für sich eine eigene Klasse hat. Und das ist es, was mich an diesem Album fesselt, und dazu das oft unkonventionelle Songwriting mit einem charakterstarken Gesang nebst Höhen und Tiefen. Was GONE IN APRIL auf jeden Fall verbessern sollten, sind zwei Punkte: ein paar Kopfstimmen weniger aufnehmen, damit es nicht so jaulig wirkt. Und die Drums nicht so nähmaschinenartig triggern - das geht gar nicht. Songwriterisch ist allerdings alles im sattgrünen Bereich, und ich habe große Hoffnung, dass hier mit etwas Disziplin und Selbstkritik ein echter Geheimtipp heranwachsen könnte.

Gesamtwertung: 6.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Last Day Of April
02. Silence Answers Me
03. A New King
04. One More Day
05. Since You Are Gone
06. Destroy To Build
07. We Bring The Night
08. Honour The Oath
09. Deus Vult
10. As Strong As They Want
11. Sancta Terra
12. An Angel With Burned Wings
13. Immolation To Survive
14. Lament
15. Salvation
Band Website: www.goneinapril.com

Medium: CD
Spieldauer: 61:18 Minuten
VÖ: 01.01.2012

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