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Dorota Malek - Dayphobia

Review von Opa Steve vom 21.03.2012 (1492 mal gelesen)
Dorota Malek - Dayphobia Die polnischstämmige Sängerin DOROTA MALEK startete interessanterweise über Finnland durch, als sie bei einigen Engagements in Kontakt zu der finnischen Metal-Szene kam. Diese Kontakte waren ihr sicherlich auch zunutze, als sie das Solo-Album aufnahm, welches jetzt verspätet als Pressung auf den Markt kommt. Aber der Aufwand sollte sich gelohnt haben. Zwar hat sie ihren Stil noch nicht ganz gefunden und kleidet verschiedenste Songs, von Songwriter-Sachen bis Industrial, in ein zeitgemäß metallisch rockendes Gewand. Aber die Kompositionen lassen Talent erkennen, und auch die Stimme ist - wenn auch noch nicht ausgereift - zumindest interessant. Bei dem tanzbaren Opener im RAMMSTEIN-Stil arbeitet sie leider mit zu vielen Effekten auf der Stimme, was ihr nicht gut tut. Der Ton des Albums ist zwar kein fröhlicher, aber es wirkt einfach zu aufgesetzt. 'Victims' und 'Mirror' erinnern mich an ganz frühe LACUNA COIL-Gehversuche, und 'Visions' hat mit seinem Alternative-Einfluss sogar Chartpotenzial. Dennoch wünsche ich mir, dass sie noch mutiger Grenzen ausloten würde. Das schwerfällige 'Dayphobia' ist so ein Beispiel, dem man garantiert keine Verkaufsambitionen unterstellen sollte - aber gerade das macht es zu einem der besten Titel! Düster und mit einem geilen Gothic-Refrain ausgestattet zieht einen der Titel runter wie Treibsand. Und ein weiteres Beispiel fehlender Konsequenz ist auch das viel zu kurze 'Noora' - ich bekomme 1:13 Minuten Gänsehaut, aber warum hört der Song dann auch schon wieder auf?

Ein Fazit fällt mir sehr schwer. DOROTA MALEK hat ihren Weg noch nicht gefunden, müsste sicher auch noch einen Eimer Beliebigkeit abwerfen und sich auf die ausgefallenen Sachen stürzen. Eine KATE BUSH des Rocks, die die düstere Seite sowie die künstlerische Freiheit auslotet, fällt nicht vom Himmel, aber das Potenzial ist da. Das mittlere Trio der Scheibe - 'Victims', 'Dayphobia' und 'Noora' - könnte ich auf Dauerrotation stellen. Bitte ein ganzes Album in diesem Stil abliefern, und dann spielt DOROTA MALEK ganz oben auf meiner Bewertungsskala mit.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01 One Big Mess
02 Dead Bird
03 Vision
04 Victims
05 Dayphobia
06 Noora
07 Mirror
08 All Against Me
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 30:38 Minuten
VÖ: 23.03.2012

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21.03.2012 Dayphobia(7.0/10) von Opa Steve

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