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Lamera - Mechanically Separated

Review von Baterista vom 18.03.2012 (3117 mal gelesen)
Lamera - Mechanically Separated LAMERA waren mir bisher kein Begriff. Als ich mir das neuste Album aus dem Reviewpool herausgesucht habe, geschah dies vor allem, um zu wissen auf wessen Record Release Party ich am 03.03.2012 ins Café Central in Weinheim gehen würde. Bei den vorher gehenden Recherchen fand ich u.a. heraus, dass das aktuelle Album die Nr. 3 in der Bandhistorie ist, und es die Band bereits seit 2004 gibt. Allerdings ist "Mechanically Separated" das erste professionelle Album, das mit Transhumanz Records veröffentlicht wurde.

Soviel zum offiziellen Teil dieser Review. Die Mannheimer haben mich definitiv positiv überrascht. Ihr Modern Death geht gut ab, ist auf sehr hohem Niveau und live machen die Jungs ebenfalls eine ziemlich gute Figur. Ihre Mucke klingt sehr amerikanisch, was wohl u.a. daran liegt, dass Sänger Thomas aus den USA stammt. Die Musik der Fünf lässt sich als groovender Death Metal mit Hardcore-Einschlägen beschreiben (aber ziemlich sicher nichts für Death Metal Puristen). Manchmal klingt auch etwas PANTERA durch. Neben aller Sympathie und einem mitreissenden Live-Gig im Café Central habe ich allerdings auch Kritik anzubringen. Es gibt immer wieder Passagen, die zu austauschbar erscheinen. Ich habe mich daher das ein oder andere Mal beim Durchzappen erwischt, weil ich mich gelangweilt habe. Ein richtig guter Song ist für meine Ohren 'Onus'. Vielleicht sollte die Band mehr in dieser Richtung weiter experimentieren, um ihren Stil zu verfeinern.

Fazit: LAMERA verstehen ihren Job und sind sehr sympathische Jungs, wie ich mich bei einem kurzen Gespräch mit der Band selber überzeugen konnte. Ich gehe davon aus, dass sie viele Fans finden werden und ihren Weg machen. Für den Weg nach ganz oben fehlt es, meiner Meinung nach, allerdings noch an songwriterischen (nicht spielerischen!) Qualitäten. Das gewisse Etwas, das mich vor Begeisterung aus dem Sessel reisst, suche ich vergebens. Aber vielleicht kommt das ja noch. Wer die Gelegenheit hat, die Band live zu sehen, sollte das auf jeden Fall wahrnehmen - es lohnt sich. 7 Punkte. Anspieltipps: 'Mechanically Separated' / 'Onus' / 'Ebonized'

PS: Ach ja, Thema Bonus-Songs. Es gibt 3 Bonus-Songs auf dem Album. Vom Grunde her eine gute Idee, aber warum haben die Kinder keine Namen? Nebenbei bemerkt, besteht Song Nr. 1 aus... nichts. 1:24 Minuten Stille. Kann gut sein, muss aber nicht. Gerade für eine erste "richtige" Veröffentlichung erscheint mir das über's Ziel hinaus geschossen. Die Stille hätte ich mir ja noch gefallen lassen, aber warum die anderen beiden Songs namenlos sind, hat sich mir nicht erschlossen. Schlecht sind sie jedenfalls nicht - im Gegenteil.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Dawn Of Enlightment
02. Mechanically Separated
03. Eternal
04. Till The Bitter End
05. Onus
06. Traumphase
07. The Interceptor
08. Ebonized
09. The Cycle
10. Filtered
11. Bonus Track 1
12. Bonus Track 2
13. Bonus Track 3
Band Website: www.lamera.org
Medium: CD
Spieldauer: 53:14 Minuten
VÖ: 30.11.2011

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18.03.2012 Mechanically Separated(7.0/10) von Baterista

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