Banner, 300 x 250, mit Claim


Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2021
Headbangers Open Air 2021 (Corona Edition)

Ironhammer Festival 2021

Phenomena - Awakening

Review von Stradivari vom 20.03.2012 (2489 mal gelesen)
Phenomena - Awakening Schon wieder? Es ist erst ein gutes Jahr her, als mir das letzte PHENOMENA-Output "Blind Faith" auf den Schreibtisch flatterte. Im Nachhinein betrachtet hätte ich es sogar deutlich höher bewertet, da sich die Scheibe als sehr nachhaltig erweist und immer wieder den Weg in den Player findet. Was dem 2012er Album die Sache nicht leichter macht, da die Ansprüche dadurch natürlich deutlich gestiegen sind.

Das singende Bodenpersonal ist erneut von der sehr erlesenen Sorte. Neben den bereits auf "Blind Faith" vertretenen Terry Brock (STRANGEWAYS, GIANT), Rob Moratti (FINAL FRONTIER, Ex-SAGA), Ralf Scheepers (PRIMAL FEAR, Ex-GAMMA RAY) und Mike DiMeo (RIOT, Ex-MASTERPLAN) geben sich unter anderem Toby Hitchcock (PRIDE OF LIONS), James Christian (HOUSE OF LORDS) sowie Lee Small (SHY) die Ehre. Überraschenderweise ist "Awakening" trotz dieser eher sanften Barden einige Zacken deftiger ausgefallen als der Vorgänger. Es geht teilweise fast schon metallisch zur Sache, was allerdings nicht uneingeschränkt vorteilhaft ist, da Produktion und Sound wie gehabt eher auf AOR abgestimmt sind, so dass es beiweilen sehr kalt und klinisch wirkt, wie zum Beispiel bei 'Gotta Move'. Positiv betrachtet könnte man sagen, es ist sehr modern, andererseits ist vom ursprünglichen Spirit der PHENOMENA-Veröffentlichungen nicht mehr viel übrig geblieben. Jedenfalls rockt sich die illustere Truppe gekonnt durch neun - überraschenderweise sehr amerikanisch klingende - Tracks, aus dem Rahmen fällt lediglich der Closer 'Stand Up For Love', welcher nahezu unplugged und mit Gospel-Chor veredelt daher kommt. Bester Song des Albums ist das eingängige 'Reality', bei dem sich Toby Hitchcock in absoluter Höchstform präsentiert.

"Awakening" ist gewiss ein gelungenes und gefälliges Hardrockwerk, ohne Zweifel. Unter dem Banner PHENOMENA hat es mir persönlich jedoch zu wenig Emotionen, Tiefgang und Charisma. Außerdem fehlt eine Übernummer, wie sie 'Angels Don't Cry' auf "Blind Faith" darstellte. So gibt es im Vergleich zum Vorjahr denn auch leichte Abzüge in der B-Note, insgesamt ist "Awakening" allerdings durchaus empfehlenswert.


STRADIVARI

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01.) Smash It Up 4:50
02.) Reality 4:37
03.) Homeland 4:20
04.) Going Away 3:14
05.) Gotta Move 3:42
06.) How Long 4:13
07.) Shake 3:18
08.) Fighter 3:20
09.) Dancing Days 4:26
10.) If You Believe 3:53
Band Website: www.projectphenomena.com
Medium: CD
Spieldauer: 39:53 Minuten
VÖ: 23.03.2012

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

20.03.2012 Awakening(7.0/10) von Stradivari

09.10.2010 Blind Faith(7.5/10) von Stradivari

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!