Letzte Reviews





Festival Previews
70000 Tons Of Metal 2020

Festival Reviews 2019
A Sinister Purpose 2019

Hell Over Hammaburg 2019

Rockharz Festival 2019

WackenOpen Air 2019

Spectral - Gateway To Death

Review von Wulfgar vom 20.03.2012 (1520 mal gelesen)
Spectral - Gateway To Death Wollten wir nicht schon alle mal wissen, wie sich Black-/ Viking und Power Metal anhören, wenn man sie in einen Topf wirft? Na gut, eigentlich nicht unbedingt. Allerdings haben SPECTRAL auf ihrer neuen CD "Gateway to Death" aus diesen Komponenten einen gut hörbaren Mix geschaffen. Die 5-köpfige Band aus der Eifel ist schon seit einigen Jahren ein Underground-Tipp und haben seid ihrer Debüt-EP immerhin schon 5 Full-length Alben gestemmt (2 davon in Eigenregie, 3 bei ihrer derzeitigen Plattenfirma CCP).

Wie muss man sich nun die Musik von SPECTRAL vorstellen? Am ehesten kommt wohl hin, dass die Songs sehr heftig, also Richtung Black oder Viking, loslegen und die Power Metal-Komponente (in Form von sehr geilen Licks und RIffs) erst etwas später einsetzen. Das, was mir vom ersten Moment an ins Ohr fällt, sind die bereits erwähnten genialen Riffs der Herren Teutonlord und Agressor. Zu keiner Zeit kommt da Langeweile auf und die Melodiespuren sind hervorragend in die Songs eingearbeitet. Ehrlich gesagt fällt es mir immer schwerer mir vorzustellen, dass diese Band seit mehr als 10 Jahren aktiv ist, aber trotzdem noch keine höhreren Wellen geschlagen hat. Sänger Vidar grunzt sich zu den Songs dann ordentlich einen zurecht, womit er, sagen wir mal durchaus allgemeine Standardqualität erreicht (Growler gibt es ja schließlich wie Sand am Meer). Mit ein wenig mehr Variabilität könnte der Frontmann aber, denke ich, aus der Masse hervorstechen. Das Einzige, was den sehr positiven Eindruck etwas trübt, ist, dass die Produktion der Scheibe hier oder da etwas sauberer sein könnte. Von einem Producer, der auch schon Bands wie DESTRUCTION bearbeitet hat, könnte man ein bisschen mehr erwarten. Nach meinem Dafürhalten können die 5 Jungs am ehesten mit ihren epischen Viking Parts und der saugeilen Gitarrenarbeit punkten. Diese Kombination tritt besonders beim ruhigeren 'Death of a King' und der Speedgranate 'Mountain of Madness' in den Vordergrund

Alles in allem ist "Gateway to Death" aber ein super Album, dass sicherlich eine Bereicherung für jede metallische Musiksammlung darstellt. Die kleineren produktionstechnischen Mängel dürften nach dem 2. Bier des Abends ohnehin nicht mehr groß auffallen. Als dann, liebe Metalheads, mit Gebrüll und erhobener Pommesgabel in den CD-Laden des Vertrauens eingefallen und das Album geordert. Das wär's für heute, chin chin, euer Wulfgar.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01.Intro
02.Lord Of Fire
03.Tank Attack
04.Forces Of Evil
05.Gateway To Death
06.Into Oblivion
07.Dark Traveller
08.Death Of A King
09.Curse Of The Black Sea
10.Mountain Of Madness
Band Website: http://www.spectral-metal.de.vu/
Medium: CD
Spieldauer: 48:44 Minuten
VÖ: 23.03.2012

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

20.03.2012 Gateway To Death(8.0/10) von Wulfgar

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!