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Dyscarnate - And So It Came To Pass

Review von Wulfgar vom 27.02.2012 (1623 mal gelesen)
Dyscarnate - And So It Came To Pass Die beste Newcomer Death Metal-Band von der Insel seit langem. So oder ähnlich werden DYSCARNATE von diversen Schreiberlingen angepriesen. Und tatsächlich bietet das Trio aus England jede Menge auf die Fresse und in die Magengrube. Diese schnörkellose Mixtur kommt nun auf dem neuen Album "And so it came to pass" zusammen und demnächst in die CD-Regale.

Wenn ich schnörkellos sage, dann meine ich das in diesem Fall auch genau so. Hier regiert von Minute 1 an die pure Gewalt. Die Riffs sind hammerhart und lassen nicht mal ansatzweise dezentere Töne anklingen. Warum auch, wenn man mit seinen Riffs 24/7 das musikgewordene Abrisskommando wüten lassen kann. Beim Frontmann sieht es ähnlich aus. Die Growls (was denn auch sonst) peilen ähnliche Fahrwasser an, wie eine extrem mies gelaunte Mischung aus Nergal (BEHEMOTH) und Bo Summers (ILLDISPOSED). Selbst wenn der Text ohne Booklet verständlich wäre (muhaha), kann ich bei dieser Mixtur irgendwie an nichts anderes als an Krieg, Tod, Gewalt und Zerstörung denken. Diesen Eindruck unterstützt der Maschinengewehrschütze von der Schießbude auch ziemlich treffend. Für die halbwahnsinnige/ hochexplosiv-Brutalmusik spricht in jedem Fall, dass das Songwriting ein Gesamtkonzept um das wütende Chaos errichtet und man so akustisch nicht auf halber Strecke vom Zug fällt. Technisches Können der Band sowie die Produktion lassen keinerlei Gemecker zu. Tja, offensichtlich kann auch diese Art Musik ordentlich eingetütet werden. Nach etwas knapp bemessenen 39 Minuten ist das Gewitter dann vorbei und man kann wieder angstfrei durchatmen.

Alles in allem haben wir es hier mit reinstem Deathgeballer ohne Kompromisse zu tun. Wer das nicht leiden kann, soll Bambi gucken geh'n oder die Dachrinne putzen. Stellt euch die Musik von DYSCARNATE einfach so vor, als würde eine Herde wildgewordener Dinosaurier in euren Ohren gegen ein Battallion Panzer antreten. Reinhören lohnt sich auf jeden Fall, werte Kuttenträger. Das war's dann auch schon für heute. Cheers, euer Wulfgar.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
1. The Weight of all things
2. In the Face of Armageddon
3. Cain Enable
4. A Drone in the Hive
5. Engraving Ecstasy
6. The Promethean
7. Grinding down the Gears
8. Rise and Fall
9. Seizure
10. Kingdom of the Blind
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 38:56 Minuten
VÖ: 27.02.2012

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