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Ahnengrab - Omen

Review von Krümel vom 14.02.2012 (2046 mal gelesen)
Ahnengrab - Omen Nachdem die 2006 gegründeten AHNENGRAB im Jahre 2008 ihr selbstbetiteltes Debüt veröffentlichten, widmeten sich die Brandenburger Pagan Black Metaller hauptsächlich dem Livesektor, bevor sie sich im letzten Jahr intensiver um das Komponieren neuer Songs kümmerten. Das Warten auf ein neues Release hat Mitte des Monats nun ein Ende: der Fünfer kehrt mit "Omen" zurück - und das stärker denn je.

Bereits die ersten Töne des Openers 'Seeking For The Past' (nach dem akustischen Intro) beeindrucken sowohl durch Melodik als auch mit einer besonderen Atmosphäre. Auch die weiteren Kompositionen des Werks strotzen nur so vor melodisch-dunkler, treibender Kraft. AHNENGRAB verstehen es gekonnt, einen Killertrack nach dem anderen aus den Boxen zu jagen. Auch wenn die Texte (wie mittlerweile bei vielen heimischen Schwarzkittelbands) in Deutsch gehalten sind, setzen die fünf Recken musikalisch keinesfalls auf einen oftmals bis zum Erbrechen ausgereizten bier- und metseligen Abklatsch des Pagan und/oder Black Metals. Vielmehr überraschen sie mit einem überaus eigenständigen und sehr abwechslungsreichen Mix aus diesen Stilen. Dazu fügen sie hier und da noch eine Prise anderer Elemente hinzu, was z. B. das speedige und druckvolle 'Furcht' deutlich macht. Aber auch Strukturen traditionellen Metals finden ihren Weg in die Stücke (wie in das mächtige 'Feuer Kapitel I - Entfacht'). Damit aber nicht genug, denn die Tracks wurden zusätzlich noch durch das Mitwirken einiger Mitglieder des Brandenburgischen Staatsorchesters aufgewertet, die einige Streicherklänge beisteuerten (etwa am Anfang von 'Feuer Kapitel II - Flammenheer' und 'Wind', sowie bei dem komplett instrumentalen 'Outro'). Dabei wirken die entsprechenden Parts weder überladen, noch werden sie zu sehr ausgedehnt. Während der gesamten Albumspielzeit von etwas mehr als einer Stunde steht immer klar die treibende Metal-Kraft im Vordergrund.

AHNENGRAB haben mit "Omen" ein wirklich eindrucksvolles schwarzmetallisches Werk erschaffen. Und vielleicht ist der Titel selbst ja ein Vorzeichen... Mit diesem Album dürfte sich die Band ganz locker nach vorne in die Genre-Liga spielen.

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
1. Intro/Seeking for the past
2. Ruinen
3. Die das Licht nie sehen werden
4. Gleich einem Stein
5. Furcht
6. Feuer Kapitel I - Entfacht
7. Feuer Kapitel II - Flammenheer
8. Ermattend' Glanz im Niedergang
9. Wind
10. -
11. Omen
12. Outro
Band Website: www.ahnengrab.de
Medium: CD
Spieldauer: 60:47 Minuten
VÖ: 17.02.2012

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14.02.2012 Omen(9.0/10) von Krümel

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