Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2020
70000 Tons Of Metal 2020

A Sinister Purpose 2020

Hell Over Hammaburg 2020

Stormzone - Zero To Rage

Review von des vom 30.11.2011 (2047 mal gelesen)
Stormzone - Zero To Rage Naja, was soll man sagen. Eigentlich eh super, dass sich Metal der Marke NWOBHM auch nach mehr als 30 Jahren größter Beliebtheit erfreut. Schön, dass IRON MAIDEN noch immer Platten machen, auch wenn das letzte Output zumindest diskussionswürdig war. Auch gut, dass MAIDEN-Teilzeitsänger Blaze Bayley auch nach seinem IRON MAIDEN Ausstieg eine recht erfolgreiche Karriere hingelegt hat. Und auch schön, dass neue Bands sich des NWOBHM annehmen, wobei man natürlich sagen muss, dass es sich bei STORMZONE zwar um eine recht junge Band handelt, deren Mitglieder aber bereits alte Hasen im Geschäft sind.

Warum ich zu Beginn gerade IRON MAIDEN und Blaze Bayley erwähne? Ganz einfach, der Chorus des Openers 'Where We Belong' erinnert in seinem ständigen Wiederholen der Titelzeile sehr an den Refrain von 'The Wicker Man', und Sänger "Harv" John Harbinson erinnert in jenen Passagen, in denen er etwas tiefer singt, stark an Blaze. In höheren Passagen, in die sich Harv auch zu einem Gutteil bewegt, erinnert er wiederum an den jungen Geoff Tate (QUEENSR¾CHE), doch leider auch an einen jaulenden Hund. Besonders unsäglich ist hier der Refrain von 'Voice Inside My Head' genannt, in dem ständig in multipler Kopfstimme die Zeile "you're still a part of me" wiederholt wird. An sich wäre es kein schlechter Song, bei dem vor allem das an 'Kashmir' angelehnte Riff ein Kopfnicker ist. Ein Resümee, das man eigentlich über die ganze Platte ziehen kann: gut aufgebaute Songs mit schönen Spannungsbögen, einen gewissen Hang zum Kitsch, aber spannenden, emotionalen Soli, dazu ein guter Schuss Epik (Referenz ist hier das tolle 'Last Man Fighting', bei dem die mittleren Stimmlagen nur stellenweise verlassen werden), doch der Gesang, vor allem die vielen Spuren, macht einiges kaputt. Auf meinem Tisch lag auch schon das Vorgängeralbum "Death Dealer"; bei jenem Album habe ich das nicht so krass empfunden - anscheinend wurde bei "Zero To Rage" von STORMZONE im Bemühen, noch einen draufzusetzen, einiges kaputt gemacht.

Wer sich an mehrstimmigem Eierkneifgesang nicht stört, sollte ein Ohr riskieren. Die Songs selbst verdienen Beachtung und liefern tadellosen melodischen Heavy Metal mit fetter, aber etwas steriler Produktion und an sich musikalisch hochklassiger Darbietung.

des

Gesamtwertung: 6.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. WHERE WE BELONG
02. ZERO TO RAGE
03. JESTER’S LAUGHTER
04. THIS IS OUR VICTORY
05. FEAR HOTEL
06. HAIL THE BRAVE
07. UPRISING
08. LAST MAN FIGHTING
09. EMPIRE OF FEAR
10. MONSTERS
11. VOICE INSIDE MY HEAD
12. CUCHULAINN’S STORY
Band Website: www.myspace.com/stormzoneuk
Medium: CD
Spieldauer:
VÖ: 14.11.2011

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

13.06.2010 Death Dealer(7.0/10) von des

11.08.2015 Seven Sins(7.5/10) von Lestat

30.11.2011 Zero To Rage(6.0/10) von des

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!