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OZ - Burning Leather

Review von Stormrider vom 23.11.2011 (1580 mal gelesen)
OZ - Burning Leather Schon wieder eine Reunion - muss das sein?? Eine in Feuer gereckte Faust, die einen nietenbesetzten Handschuh trägt, lässt nur wenig Zweifel aufkommen, dass es sich um klassischen Heavy Metal der alten Schule handeln muss. Der ist in den letzten Jahren allerdings auch wieder schwer angesagt, und so hat man sich in Suomi also entschlossen OZ auch wiederzubeleben. Das Cover zeigt auch unbestreitbar, was die Finnen von OZ in den nächsten 43 Minuten bieten werden. "Burning Leather" wird Anhängern der NWoBH gut reinlaufen, so viel ist klar. Das Comeback-Album der Band, die bereits in den frühen Achtzigern ihr Unwesen in der Szene getrieben (und nie richtig den Durchbruch geschafft) hat, ist eine Mischung aus neuen Stücken und neu aufgenommenen alten Stücken.

Der Gesang von Ape DeMartini erinnert in der Phrasierung wahlweise an Bruce D. oder an Biff B., und man hat jede Menge Rifffutter und erstklassige Refrains ins Feuer geschickt. Die Songs sind catchy und doch nicht cheesy. Ich persönlich kenne die Frühwerke der Band nicht und könnte nicht ohne weitere Informationen sagen, welcher Song denn nun frisch geschrieben ist, und welcher schon 20 Jahre auf dem Buckel hat. Das Gesamtbild ist also stimmig und die Band klingt hungrig. 'Dominator' ist eine Powerhymne vor dem Herrn, und das mit einem Augenzwinkern vorgetragene 'Turn The Cross Upside Down' kann ebenso wie 'Enter Stadium' richtig begeistern. Auch die anderen Songs atmen den Geist der frühen Achtziger und lassen sich wunderbar mit einem weiteren Songtitel des Rundlings beschreiben - 'Total Metal'.

Greifen wir zum Fazit also die Eingangsfrage auf. Schon wieder eine Reunion - muss das sein?? Nein, es muss bestimmt nicht sein, aber es darf sehr gerne, wenn dabei qualitativ hochwertiges Bangerfutter rauskommt. Da "Burning Leather" genau das bietet, von Nicke Andersson (u.a. THE HELLACOPTERS und ENTOMBED) eine zeitgemäße und dennoch traditionelle und warme Produktion spendiert bekommen hat und sich zu guter Letzt wunderbar eignet, um den alten Zeiten mit einem aktuellen Output zu huldigen, können sich traditionsbewusste Kuttenträger OZ durchaus auf dem Zettel für die nächste Probehören-Runde im Plattenladen des Vertrauens notieren.

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Dominator
02. Searchlights
03. Let Sleeping Dogs Lie
04. Fire In The Brain
05. Seasons In The Darkness
06. Turn The Cross Upside Down
07. Burning Leather
08. Gambler
09. Enter Stadium
10. Total Metal
11. Third Warning
Band Website: https://www.facebook.com/ozofficial/
Medium: CD
Spieldauer: 42:56 Minuten
VÖ: 18.11.2011

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