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Criminal - Akelarre

Review von Opa Steve vom 22.09.2011 (1755 mal gelesen)
Criminal - Akelarre Das sind mal echte Kosmopoliten: Anton Reisenegger klingt so nach Süddeutschland, dass man schon fast mit dem Schuhplattlerln anfangen möchte. Die Vorfahren des Guten sind aber wohl irgendwann von der Alm nach Chile ausgewandert. In Chile gründete Anton dann PENTAGRAM, und anschließend ging es mit CRIMINAL im Heimatland so richtig los. Da man aber den wichtigen nördlichen Metal-Markt erreichen wollte, siedelte man kurzerhand über nach England.

So weit, so die Geschichte. Soundtechnisch sind CRIMINAL fest im südamerikanischen Thrash verwurzelt, der sich vom deutschen 80er Thrash oder von der Bay Area hörbar unterscheidet. Die Südamerikaner gehen immer eine Spur grimmiger zu Werke und bemühen sich nicht, besonders kontrolliert zu klingen. Stattdessen wird auch gern mal durchgeschreddert, was manchmal mehr zum Pogo als zum Bangen ermuntert ('Akelarre'). Der Opener 'Order From Chaos' klingt dabei noch überraschend modern in seinen Einflüssen, aber die Dampfwalze 'Resistance Is Futile' lässt keine Zweifel mehr aufkommen, dass hier die oldschoolige Keule geschwungen werden soll. Riffing in allen Variationen bieten die Jungs, egal ob Shred-Parts, typische Heavy-Riffs oder auch mal aggressivere Varianten der Twin-Guitars. Zac O'Neil von EXTREME NOISE TERROR versteht es, die Lücken zwischen den Powerchords durch heftigste Fills abzudichten, so dass die Attacken variabel bleiben und nicht langweilig werden. Ich würde sogar behaupten, dass die Drums einen Großteil der Wirkung auf "Akelarre" ausmachen, denn die Riffarbeit ist ordentlich, aber nicht immer so groß, wie die Songs am Schluss insgesamt doch wirken. Somit ist man hier eine funktionierende Symbiose eingegangen, die das routinierte, aber noch nicht perfekte Songwriting spürbar aufwertet. Dafür nehme ich auch gern den dominanten Drumsound im Mix in Kauf!

Für einen Überblick empfehle ich, sich einfach die Mitte des Albums mal reinzuziehen: 'Akelarre', 'State Of Siege' und 'Tyrannicide' bilden die stärksten Songs und gleichzeitig einen guten Querschnitt.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Order from chaos
02. Resitance is futile
03. The ghost we summoned
04. Akellare
05. State of siege
06. Tyrannicide
07. Feel the void
08. The power of the dog
09. Vows of silence
10. La Santa Muerte
Band Website: www.criminal1.com
Medium: CD
Spieldauer: 41:27 Minuten
VÖ: 19.08.2011

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