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Hunted - Welcome The Dead

Review von des vom 28.07.2011 (3016 mal gelesen)
Hunted - Welcome The Dead Nach einem recht positiv aufgenommenen Demo im Jahr 2009 ("Alone") machten sich die Waliser HUNTED vor allem als Live-Act im Vereinigten Königreich einen Namen. Im November 2010 veröffentlichten HUNTED schließlich ihr Debüt "Welcome The Dead" in Eigenregie und fielen dadurch in Onlinemedien der Insel mehr als positiv auf - schlussendlich verpasste Massacre Records HUNTED einen weltweiten Deal und veröffentlichen nun "Welcome The Dead" als offizielles Debüt Ende Juli 2011.

Von nix kommt nix. HUNTED haben ihren Vertrag nicht umsonst bekommen, denn "Welcome The Dead" riecht keineswegs nach Erstling; vielmehr spielt uns der Fünfling ein gekonntes Stück Power Metal mit gehöriger Prog-Affinität, in dem genau der richtige Mittelweg zwischen geradliniger Power und hakeligen Prog-Arrangements gefunden wird. Maßgeblich geprägt wird die Platte von ihrem Sänger Chris G, der zeigt, dass er enorm Saft in der Stimme, aber auch das Kreischen in Kopftonlagen drauf hat. Der Gesang erinnert, um einen Anhaltspunkt zu geben, etwas an Tim "Ripper" Owens. Dazu überzeugen die schönen Gitarrenharmonien und die ständigen Überraschungen in den Songs - ein Rhythmuswechsel hier, ein Haken dort - verwirrt den Zuhörer beim ersten Durchlauf, erweist sich aber auf Dauer als Spannungsbringer.

Um ein paar herausragende Songs herauszupicken: Fans von epischen Songs werden Gefallen an 'Aria (In Memoriam)' finden; schöne vertrackte Prog-Metal-Nummer zwischen Metal, balladesken Teilen und hymnischen Soli und damit der stärkste Song des Albums. 'Impaled' rast zwischen Mörder-Tempo und schwerem Groove. 'Scars' wiederum ist eine weitgehend geradlinige, epische Nummer, bei der vor allem die Harmony-Gitarren hervorstechen und die einen schönen Basspart in der Mitte hat. Bei der Coverversion von 'The Heart Collector' (NEVERMORE) zeigt Chris G, dass er auch den Warrel Dane drauf hat und noch eins draufsetzen kann. Hier gefällt auch der interessante Abschluss mit Double-Bass-Einlage, der sich vom Original deutlich unterscheidet.

Resümee: klasse Platte, fette Produktion, viel Power, ein guter Schuss Prog, heavy. Was will man mehr?

des





Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Welcome the Dead
02. Silence of Minds
03. Chosen
04. Aria (In Memoriam)
05. The Incident
06. Impaled
07. Scars
08. I Want Nothing
09. Shadows
10. The Heart Collector (Cover track)
Band Website: www.myspace.com/huntedrock
Medium: CD
Spieldauer: 53:18 Minuten
VÖ: 29.07.2011

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