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Pain - You Only Live Twice

Review von Wulfgar vom 06.06.2011 (2771 mal gelesen)
Pain - You Only Live Twice Es gibt seit ich mir PAIN Alben kaufe ein festes Schema, nach dem mein Tag abläuft. Als erstes bin ich total aus dem Häuschen und freue mich auf mopsgeile Metalmucke mit ordentlicher Elektroinfusion. Hab ich die Scheibe dann, folgt die kurze Ernüchterung über das Fehlen von richtigen Überflieger Songs à la "Dancing with the Dead" (womit diese Scheibe die Ausnahme von der Regel ist). Je öfter ich aber die neue Scheibe höre, desto mehr kaum weniger geile Details entdecke ich. Peter Tägtgren steht eben für Vielschichtigkeit. So auch auf dem neusten Longplayer "You only live twice".

Doch eins nach dem anderen. Das Erste, was einem entgegenkommt, wenn man die Platte anspielt, sind nicht etwa Riffs vom schwedischen Saitenmeister, sondern bestes nervös-Atari-64bit-Computerspiel-Gefuddel. Fast fühlt man sich an "Rebirth" erinnert. Aber im weiteren Verlauf der Scheibe wird klar, dass Tätgren wieder mit seiner Paradedisziplin glänzt. Er haut ein messerscharfes Industrial-Riff nach dem anderen aus der PA und beweist beim Songwriting sein Talent für hymnische Strukturen. Über die Natur seiner Lyrics kann man viel diskutieren, ob man es nun gut oder schlecht findet, ist Geschmackssache und damit für mich nicht wesentlich. Zwischenzeitlich dröhnt mir 'Dirty Women' entgegen und liefert eins von Tägtgrens Lieblingsthemen neben Alkohol und dem Wahnsinn der Existenz: die holde Weiblichkeit. Über solche growlt er in den höchsten denkbaren Frequenzen. Langsam wird mir bewusst, dass Tätgren es diesmal in der Gesamtheit etwas ruhiger angehen lässt als sonst. Eher langsame Nummern wie 'Feed the Demons', 'Leave me alone' und 'Season of the Reaper' bestimmen das Bild der Platte. Und als wollte mir Herr Tägtgren die bereits erwähnte Vielschichtigkeit erneut um die Ohren hauen, dröhnt mir genau als ich den letzten Satz schrieb das Uptempo-Intro von 'Monster' entgegen und etabliert sich in meinem Ohr zu einem kleinen Hit der Platte. Sonstige Anspieltipps sind 'Let me Out' und 'The great Pretender'

Tja, was soll ich weiter dazu sagen? Ein typischer Tätgren-Output eben. Wenn man unbedingt etwas bemängeln wollte, dann sicherlich, dass PAIN in ihrer Homogenität langsam aber sicher anfangen, ihre Sparte auszuleiern. Eine gewisse Ähnlichkeit zwischen den einzelnen Veröffentlichungen ist nicht zu kaschieren. Ich erkläre mir das aber so, dass uns Peter einfach gepflegt darauf scheisst, sondern einfach weiter das macht, worauf er Lust hat. Und das verdient meines Erachtens auch Anerkennung.

Gesamtwertung: 8.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
1. Let me out
2. Feed the Demons
3. The great Pretender
4. You only live twice
5. Dirty Women
6. We want more
7. Leave me alone
8. Monster
9. Seasons of the reaper
Band Website: http://www.painworldwide.com/
Medium: CD
Spieldauer: 40:38 Minuten
VÖ: 03.06.2011

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