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Insense - Burn In Beautiful Fire

Review von Stormrider vom 16.05.2011 (2588 mal gelesen)
Insense - Burn In Beautiful Fire Die Norweger von INSENSE kredenzen uns dieser Tage ihr viertes Album. Die Band wird von IN FLAMES Sänger Anders Friden nicht nur gefördert und gemanaged, nein er wird sogar mit dem Satz "First time I heard them – I wanted more" in der Presseinfo zitiert. Der Sound hat jedoch mit melodischem Schwedentod nicht viel gemein. "Burn In Beautiful Fire" kann man im Großen und Ganzen nämlich in die Modern Metal Ecke packen. Das Quartett bedient sich nicht nur im Metalcore-Song-Baukasten, was nicht mehr sonderlich modern erscheint wenn man bedenkt, wieviele Bands dieser Coleur in den letzten Jahren auf den Markt geschwemmt wurden, sondern auch bei Mathcorelern wie z.B. MESHUGGAH. Teilweise fühlt man sich auch an FEAR FACTORY erinnert.

Die etwas spärlichen 38 Minuten bieten allerdings nichts, was heutzutage noch wirklich innovativ wäre. Man kann der Band nicht vorwerfen, nicht genügend vertrackte Parts in die Songs zu packen oder die Rhythmen nicht oft genug zu ändern, auch der klare Gesang bekommt genügend Raum, genauso wie die Screamo-Parts. Der Sound ist angenehm, ballert fett und die Musiker wissen alle was sie mit ihren Instrumenten anstellen. Die Gitarren riffen gekonnt, der Bass ist nicht nur dabei sondern kommt richtig zur Geltung und auch die Drums zeigen ein ums andere Mal schöne Figuren oder Triolen und selbstredend wird ohne Ende geballert. Das Album bietet somit so ziemlich alles, was man von einer Band in diesen Gefilden erwarten sollte.

Was jedoch über die Albumdistanz und bei mehrmaligem Hören offensichtlich wird ist, dass man immerzu das Gefühl hat das alles schon so oft und besser gehört zu haben. Bei einem mittlerweile arg strapazierten Genre wie dem Metalcore sollten die Songs sich allerdings richtig ins Hirn fräsen, um nicht allzu schnell Abnutzungserscheinungen zu unterliegen und dauerhaft bestehen zu können. Genau dieser Effekt fehlt dem Album leider. Ein guter Baustein aus diesem Baukasten und ein anderer aus dem nächsten. Alles irgendwie ohne echten eigenen Charakter und nicht wirklich originell. So muss man INSENSE bescheinigen, dass "Burn In Beautiful Fire" zwar ok ist - mehr aber auch nicht. Technisch einwandfrei gezockt wird man beim Hören zu oft an die Größen des Metal- oder Mathcore erinnert. Wenn INSENSE ihren Songs noch einen Schuss Eigenständigkeit spendieren, kann zukünftig auch in die oben zitierten Lobeshymnen eingestiegen werden. Genrefreunde die ein Ohr riskieren wollen, können gleich den Opener 'Death For Me, Death For You' anchecken.

Gesamtwertung: 6.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Death For Me, Death For You
02. Surviving Self Resentment
03. Alone In A Crowd
04. Overrated
05. Social Woes
06. Burn In Beautiful Fire
07. Envy The Dead
08. Perversion
09. Nothing to Live For
10. High On Rejection
Band Website: www.insensehq.com
Medium: CD
Spieldauer: 38:43 Minuten
VÖ: 08.04.2011

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