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Crushing Caspars - Back To The Roots...Nevertheless Up To Date

Review von Slevin vom 03.02.2011 (3676 mal gelesen)
Crushing Caspars - Back To The Roots...Nevertheless Up To Date Nachdem Hansa leider nur noch in der dritten Liga auf Torjagd geht und Empor den Sprung nach ganz oben noch nicht geschafft hat, kann man in Rostock froh sein, dass es mit den CRUSHING CASPARS noch ein Team gibt, welches man mit erstklassig betiteln kann. Und dieses Attribut haben sich die Jungs aus dem hohen Norden dank ihrer wahrhaftigen Spielfreude und ihrer Livepräsenz auch redlich verdient. Schon seit den späten neunziger Jahren treiben die Jungs ihr Unwesen in deutschen bzw. europäischen Clubs. Mit der neuesten Veröffentlichung "Back To The Roots… Nevertheless Up To Date" soll sozusagen die Frühphase der Bandentwicklung beleuchtet werden.

Das heißt zu hören bekommt man remastertes Liedgut der beiden längst vergriffenen ersten EPs "The Crushing Caspars" aus dem Jahr 1997 sowie "Provocation" aus dem Jahr 1998. Verfeinert wird das Ganze noch mit 8 Songs, welche während einer bislang unveröffentlichten Aufnahmesession mit dem damaligen Arbeitstitel "Bone Boogie" entstanden. Neben den 17 Titeln gibt es als Bonus mit 'Dedication to the Scene' vom With Full Force 2009 und 'Company' vom 2008er Force Attack noch zwei Video-Clips obendrauf.

Dass einem bei dieser Veröffentlichung irgendetwas mit Oldschool ans Schallgesims dröhnt, war schon klar. Dass es aber dann beim Vernehmen des Openers 'Killing' in dieser metallisch, groovenden Form dargeboten wird, überrascht mich doch etwas. Nach unzähligen Live-Begutachtungen und dem letzten Album "The Fire Still Burns" hatte ich die CASPARS hardcore-lastiger in Erinnerung. Werten wir das als ein Zeichen von Vielfältigkeit, denn von dieser bin ich spätestens mit der flotten, eher am Punk orientierten Nummer 'Information Overload' überzeugt. Darauf folgend kommt mit 'Trust Me (Part 2)' die erwartet knackige Hardcore-Seite zum Vorschein. 'Trust Me (Part 1)' bietet kurz Zeit zum Verschnaufen bevor es mit der astreinen Punkrock Nummer 'Not a Loss' weitergeht. Dieser Joker dürfte für meinen Geschmack ruhig öfter ausgespielt werden.

Neben den genannten bietet "Back To The Roots… Nevertheless Up To Date" auch einige Trash- und teilweise sogar Stoner-Einflüsse. Für den richtigen Drive sorgt stets Snoopys Stimme, welche größtenteils wie eine steife Brise im November und manchmal wie eine herbe Erfrischung nach einem sonnigen Tag am Meer übers Land zieht.

Alles in allem eine gelungen wilde Mischung, welche mit Baltic Sea Hardcore auch den richtigen Namen trägt. Zugegeben die CASPARS sind nicht angetreten um massenhaft Technik- und Innovationspreise abzuräumen. Aber mal ehrlich, wie viel Schrott hat es im Laufe der Jahre an die Küsten geschwemmt? Wie viele Bands und Genre wurden hochgejubelt und sind letztendlich doch als aufgeweichtes Treibgut weg gespült worden? Da lob ich mir doch die an der Basis orientierte, ehrliche Arbeit der Kasperle aus dem hohen Norden und hoffe das diese auch weiterhin motiviert sind selbst in entlegenen Gegenden ein paar Nummern zum Besten zu geben. Wer beabsichtigt eine Feierstunde mit den CRUSHING CASPARS zu verbringen der ist mit diesem gelungenen Abriss bestens vorbereitet.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
1. Killing
2. Failed
3. Terror And Pain
4. Joker's Jumping
5. Swallow Reality
6. Information Overload
7. Trust Me (Part 2)
8. What We Know
9. Pig
10. E.S.D.
11. Blind
12. Trust Me (Part 1)
13. Not A Loss
14. Play With Fire
15. Little M.F.
17. Halt mich fest
Band Website: www.myspace.com/crushingcaspars
Medium: CD
Spieldauer: 01:01:39 Minuten
VÖ: 14.01.2011

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