Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2022
A Chance For Metal Festival 2022

Area 53 Festival 2022

Wacken Open Air 2022

Daath - Daath

Review von Slevin vom 18.11.2010 (3400 mal gelesen)
Daath - Daath Da musste ich direkt zweimal schauen ob DAATH tatsächlich schon wieder ein neues Album aus dem Hut gezaubert haben. Und in der Tat, gut ein Jahr nach "The Concealers" steht mit dem selbstbetitelten "Daath" der neue Longplayer in den Startlöchern. Wenn man sich die 13 Songs zu Gemüte führt, wird schnell klar, dass die Jungs aus Atlanta direkt noch mal nach und vor allem eine Schippe drauf legen wollen.
Die Scheibe strotzt nur so vor Energie und vor allem Spielfreude. Schon beim ersten Hören wird klar, dass die musikalische Vielfalt eine Genrezuteilung ausschließt. Zwar spielen Elemente aus Trash, Black und Death Metal eine entscheiden Rolle, doch sind diese so unaufdringlich und frei von Attitüden miteinander verwoben, dass keinesfalls der Eindruck entsteht, hier wollte oder musste man unbedingt einen neuen Trend bzw. Stil kreieren. Oft ist dieses Vorhaben ja zum scheitern verurteilt, nicht so bei der Fünfer-Bande aus Atlanta. Zum einen ist das der Gitarrenfraktion um Eyal Levi und Emil Werstler zu verdanken. Die beiden beweisen einmal mehr was für Ausnahmekönner sie sind. Unglaublich wie die Rhythmen und Soli der beiden das Gesamtkonzept von "Daath" tragen. Spieltechnisch steht dem auch Ex MISERY INDEX Drummer Kevin Talley in nichts nach.
Der gutturale Feinschliff, welcher von Sean Z. kommt, ist ebenfalls aller Ehren wert. Auch nach mehrmaligem Hören staunt man über das breite Spektrum an Tönen, welches ein Körper erzeugen kann. Überhaupt gibt es auch nach dem xten Durchlauf der Platte immer noch was zu entdecken worüber man sich bei so viel Einfallsreichtum nur freuen kann. Die 13 Songs laufen durch wie aus einem Guss. Anno 2010 haben DAATH mit dieser Scheibe ein Belegexemplar dafür geliefert, wie moderner und zugleich zeitloser und derbe popotretender Metal klingen kann. Als Anspieltipps kann man sich mal 'Exit Plan' oder 'Indestructible Overdose' zu Gemüte führen. Doppeldaumen Empfehlung.

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
1. Genocidal Maniac
2. Destruction/Restoration
3. Indestructible Overdose
4. Double Tap Suicide
5. The Decider
6. Exit Plan
7. Oxygen Burn
8. Accelerant
9. Arch (Enemy) Misanthrope
10. Manufactured Insomnia
11. A Cold Devotion
12. N.A.T.G.O.D.
13. Terminal Now
Band Website: www.myspace.com/daath
Medium: CD
Spieldauer: 45:03 Minuten
VÖ: 15.10.2010

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

18.11.2010 Daath(9.0/10) von Slevin

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Heute veröffentlicht
Adrian Weiss - Dangerous Discipline

Schaut mal!