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The Acacia Strain - Wormwood

Review von Slevin vom 28.10.2010 (1879 mal gelesen)
The Acacia Strain - Wormwood Mit "Wormwood" legen THE ACACIA STRAIN nun schon ihr mittlerweile fünftes Album vor. Aufgenommen wurde die Scheibe, wie schon der Vorgänger "Continent", im Planet Z Studio von Zeuss, welcher unter anderem auch für Alben von HATEBREED, CHIMAIRA oder SHADOWS FALL verantwortlich war. Während bei den ersten Scheiben kritische Stimmen noch bemängelten, dass man sich zu oft aus der MESHUGGAH-Riffkiste bediente, so muss man sagen, dass THE ACACIA STRAIN doch mittlerweile einen sehr eigenen Stil entwickelt haben und "Wormwood" diesen perfekt transportiert.

Da wäre zum einen der Gesang von Vincent Bennett. Dieser schreibt nicht nur herrlich schöne, hasserfüllte Texte, sondern sorgt auch mit seiner Stimme dafür, diese bestmöglich an den geneigten Hörer zu bringen. Trotz der gutturalen Lautbildung sind die Lyrics fast immer erstaunlich gut zu vernehmen. Okay, an manchen Stellen gerät das auch zum Nachteil, da einige Phrasen an plakativem Weltschmerz nicht zu übertreffen sind. Direkt im Opener 'Beast' bekommt Bennet gesangliche Unterstützung von Jamey Jasta. Beide Stimmen ergänzen sich hervorragend und lassen vermuten, welchen Aggressionslevel die Platte noch erreichen wird. Song Nummer zwei 'The Hills Have Eyes' überrascht mit angezogenem Tempo. Überhaupt beschleicht mich der Eindruck, dass THE ACACIA STRAIN mehr und mehr auf Midtempo verzichten und die Schlagzahl etwas zugenommen hat. Das kommt natürlich dank der sehr guten Produktion und der gewohnt brutalen Breakdowns enorm gut.

Was Gitarrist D.L. im Rhythmusbereich abliefert ist ebenfalls aller Ehren wert. Auf Leadgitarre und verschnörkelte Arrangements wird nahezu komplett verzichtet, was der brachialen Endzeitstimmung eindeutig zugute kommt. Weitere Anspieltipps sind 'The Carpathian' und 'Jonestown'. Bei letzterem gibt es diesmal Unterstützung von Gastschreihals Kyle Chard von BORN LOW. Als Outro, beziehungsweise letzten Song, gibt es mit 'Tactical Nuke' wieder eine Instrumentalnummer, welche schleppend rhythmisch ausklingt und somit hervorragend ins Gesamtkonzept von "Wormwood" passt.
Für Sonntagnachmittag ist das alles natürlich nichts, außer die Großeltern haben Lust auf eine Partie Mensch-ärger-dich-nicht. Bleibt abschließend zu sagen, dass THE ACACIA STRAIN ihrer weltanschaulichen Haltung treu bleiben und die musikalische Ausarbeitung dieser weiter vertieft und verfeinert haben.


Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
1. Beast
2. The Hills Have Eyes
3. BTM FDR
4. Ramirez
5. Terminated
6. Nightman
7. The Impaler
8. Jonestown
9. Bay Of Pigs
10. The Carpathian
11. Unabomber
12. Tactical Nuke
Band Website: http://www.myspace.com/theacaciastrain
Medium: CD
Spieldauer: 47:41 Minuten
VÖ: 24.09.2010

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28.10.2010 Wormwood(7.0/10) von Slevin

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