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36 Crazyfists - Collisions And Castaways

Review von Slevin vom 14.08.2010 (2363 mal gelesen)
36 Crazyfists - Collisions And Castaways Meine Güte, da haben die Jungs aus Alaska also doch noch mal alle 36 Fäuste geballt und mit aller Wucht auf den Busch geklopft. "Collisions and Castaways" heißt das neueste Machwerk der 36 CRAZYFISTS und ist mittlerweile schon ihr sechstes Studio-Album. Im Prinzip schließt sich das Album nach dem ersten Hören nahtlos an die sehr guten Vorgänger, insbesondere "A Snow Capped Romance" und "The Tide and Its Takers", an. Doch lässt man die 11 Songs mal wirken, stellt man fest, dass die 36 CFs doch ein paar Nuancen verändert haben welche der Platte einen leicht anderen Gesamteindruck verleihen. Ich kann nicht genau sagen, ob es daran liegt, dass die ganze Scheibe etwas wütender ausgefallen ist.
Zornig kamen die Lyrics von Brock Lindow auch schon auf den anderen Scheiben rüber. Auf jeden Fall sind die melodiösen Vocals zu Gunsten der Schrei und Growl-Parts leicht in den Hintergrund getreten. Des Weiteren kommt "Collisions and Castaways" sehr kompakt und druckvoll daher und die auflösenden, zum Teil recht atmosphärischen und melodiösen Parts, verbreiten einige zeitlose Momente. Wie gewohnt ist das Songwriting auch wieder auf allerhöchstem Niveau. Die Texte sind zum Teil mit einer sehr persönlichen Note versehen was für eine angenehm unaufdringliche Grundmelancholie sorgt, welche durch die außergewöhnliche Stimme von Brock Lindow perfekt transportiert wird. 36 CRAZYFISTS haben einfach das gewisse Etwas, das wonach Myriaden von Bands trachten, nämlich den einen Funken Kreativität aufzunehmen, welcher den Sound einer Band einzigartig und unverwechselbar macht.

Passend dazu ein Statement von Brock Lindow "We've had our own little personal successes. I am just so glad to still be doing it after 16 years. This isn't a new metal band or a bunch of guys trying to rip off styles. The band is still going and that's killer. We´re just stoked to have people hear the new album." Fans werden dieses definitiv hören und lieben, bleibt zu hoffen, dass sich auch die Hörerschaft mit dieser Platte noch etwas erweitert. Wie gesagt kann man die Scheibe durchlaufen lassen. Es gibt keinen Lückenfüller und kein schwaches Stück. Wer dennoch eine Empfehlung will, der sollte mal 'Whitewater' oder 'Mercy and Grace' probieren.

'Caving in Spirals', ebenso ein feines Stück, erinnert mich komischer Weise an die leider auch mit zu wenig Aufmerksamkeit bedachten, frühen SENSE FIELD zu "Building" Zeiten. In diesem Sinne will ich als letzten Anspieltipp auch noch 'Reviver' mit auf den Weg geben.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
1. In The Midnights
2. Whitewater
3. Mercy And Grace
4. Death Renames The Light
5. Anchors
6. Long Road To The Late Nights
7. Trenches
8. Reviver
9. Caving In Spirals
10. The Deserter
11. Waterhaul II
Band Website: www.myspace.com/36crazyfists
Medium: CD
Spieldauer: 45:00 Minuten
VÖ: 27.07.2010

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