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Jorn - Dio

Review von des vom 13.07.2010 (2810 mal gelesen)
Jorn - Dio Die Veröffentlichung von "Dio" gestaltete sich etwas unglücklich, weil "Dio" unglaublich kurz nach dem traurigen Ableben des Gesangsgottes veröffentlich wurde: schon einige Wochen vor dem Tod von Ronnie James Dio wurde von der Plattenfirma das Dio-Tribute-Album von JORN angekündigt. Als dann das Unvermeidliche eintrat, beeilte sich die Plattenfirma JORN's in einer Aussendung darauf hinzuweisen, dass schon seit mehreren Monaten und noch vor Bekanntwerden der Krebserkrankung Dios an diesem Album gearbeitet wurde und man sich daher entschieden hatte, es doch am geplanten Termin zu veröffentlichen. Dennoch bleibt ein kleiner Beigeschmack hängen, dass hier ungeschickt und etwas pietätlos agiert wurde.

Doch zur Musik. Der Dio gewidmete 'Song for Ronnie James', die einzige neue Nummer der Platte, ist ein doomiger Midtempostampfer, der im traurigen Kontext so manchen Schauer über den Rücken jagt - eine wirklich schöne Nummer. In weiterer Folge werden Nummern von Dio aus unterschiedlichen Schaffensperioden dargeboten, die von Solowerken wie "Holy Diver" über BLACK SABBATH Nummern ('Lonely Is The World/Letters From Earth') das ganze Dio-Spektrum abdeckt, wobei die großen Hits bis auf 'Stand Up And Shout' ausgespart werden. Interessanterweise verlässt Jorn Lande seinen bekannten Coverdale-Gesangsstil und nähert sich gesanglich sehr seinem Vorbild Dio an, er geht viel kehliger zur Sache als gewohnt. Die alten Klassiker erstrahlen durch die moderne Produktion in einem frischen Gewand, wenn auch nicht allzusehr an den ursprünglichen Arrangements gedreht wurde; eventuell wurde hie und da etwas mehr Keyboard unter die Gitarren gemischt, was zum Beispiel bei 'Don't Talk To Strangers' auffällt.

Anspieltipps sind der 'Song For Ronnie James', das bereits erwähnte 'Don't Talk To Strangers', in dem Jorn Lande sein gesamtes Stimmspektrum ausspielt und der BLACK SABBATH Hybrid 'Lonely Is The World/Letters From Earth' - aber klarerweise ist kein Ausfall zu verzeichnen. Jorn Lande wird zwar oftmals seine derzeitige Überpräsenz vorgeworfen. Ich wiederum kann nichts Schlechtes daran finden, mehr von dieser außergewöhnlichen Stimme zu bekommen - es ist vielleicht nur nicht ganz einfach, dranzubleiben. Daher bleibt das Fazit, dass es sich um eine würdige Tribute-Platte handelt, bei der nur die Plattenfirma ungeschickt agiert hat.

des

Gesamtwertung: 8.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Song For Ronnie James
02. Invisible
03. Shame on the Night
04. Push
05. Stand Up And Shout
06. Don't Talk to Strangers
07. Lord Of The Last Day
08. Night People
09. Sacred Heart
10. Sunset Superman
11. Lonely Is The Word / Letters From Earth (2010 version)
12. Kill The King
13. Straight Through The Heart (live)
Band Website: www.jornlande.com
Medium: CD
Spieldauer:
VÖ: 02.07.2010

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