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Periphery - Periphery

Review von Mörser vom 17.06.2010 (1905 mal gelesen)
Periphery - Periphery Immer wenn eine neue Math-Core bzw. Math-Metalscheibe vor mir liegt, muss ich frohlocken. Denn bis jetzt hat mich keine Mathematikermusik enttäuscht. Ganz im Gegenteil zu ihren Instrumentenartistenkollegen aus dem Genre des Progs scheinen die Rechenkünstler immer zu wissen, wie man komplexe und zugleich packende Musik zu schreiben hat.

Laut Pressezettel haben die 6 Jungs seit ihrer Gründung im Jahr 2004 schon 100 Songs geschrieben. Das würde erklären, wieso das Debut so ein wahnsinnig gutes Album geworden ist. Mal kommen einem MESHUGGAH in den Sinn, ein anderes mal FEAR FACTORY zu ihren guten Zeiten und dann auch gerne BETWEEN THE BURIED & ME. Was man nicht unter den Tisch kehren sollte, sind die starken Metalcore Einflüsse, die dem einen oder anderen vielleicht zu weit gehen könnten. Vor allen Dingen der Wechselgesang von Geschrei zu Gesang erinnert mehr als einmal an dieses von den Älteren zumeist abgelehnte Genre. Was auch noch abschrecken könnte, sind die elektronischen Einsprengsel. Es soll ja tatsächlich Menschen geben, die dem modernen Zeugs aufgeschlossen gegenüber stehen bis die offensichtliche Elektronik einsetzt. An den Instrumenten sind auf jeden Fall Könner am Werk, die im Gegensatz zu den Kollegen von MESHUGGAH und BTBAM in meinen Augen etwas songdienlicher vorgehen. Insgesamt sind die Lieder weniger Mullholland Drive und mehr Donnie Darko. Ob man die 3 Gitarristen wirklich braucht, kann ich als Nicht-Gitarrist zwar nicht beantworten. Aber für mich hört es sich zumindest so an im Gegensatz zu den drei Gitarren bei z.B. IRON MAIDEN.

Wie schon oben gesagt kann man bei Mathe-Scheibletten nix falsch machen. An die Götter DILLINGER ESCAPE PLAN, MESHUGGAH und Co. kommen PERIPHERY wie schon früher dieses Jahr NAME zwar noch nicht ran, aber den meisten modernen Kapellen sind sie dennoch haushoch überlegen. Als Anhörtip seien hier noch 'Jetpacks Was Yes!', 'The Walk' und das 15-minütige Magnus Opus 'Racecar' ans Herz gelegt.

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. Insomnia 4:49
02. The Walk 5:05
03. Letter Experiment 6:50
04. Jetpacks Was Yes! 3:56
05. Light 5:50
06. All New Materials 5:20
07. Buttersnips 5:53
08. Icarus Lives 3:11
09. Totla Mad 3:59
10. Ow My Feelings 6:06
11. Zyglrox 5:06
12. Racecar 15:21
Band Website: www.periphery.net
Medium: CD
Spieldauer: 71:32 Minuten
VÖ: 28.05.2010

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