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Jelonek - Jelonek

Review von InsaneBrain vom 08.02.2010 (2764 mal gelesen)
Jelonek - Jelonek Wirklich neue Ideen finden sich selten bei Veröffentlichungen im Bereich Metal. Daher bietet die rein instrumentale Mischung aus Metal und Klassik des polnischen Diplommusikers Jelonek mit seinem gleichnamigen Debut erfrischende Abwechslung, auch wenn diese Idee nicht völlig neu ist.

Wer an eine Kombination der beiden erwähnten Begriffe denkt, kommt irgendwann zwangsläufig bei APOCALYPTICA an. Genau in diese Schiene springt auch die Musik von JELONEK, und das durchaus nicht unberechtigt. In Polen ist der Mann in Verbindung mit seiner Violine absolut kein Unbekannter in den Konzerthäusern des Landes, auch bei diversen Metal-Bands hat er schon für die instrumentale Untermalung gesorgt. Beste Voraussetzungen also, um selbst ein Metal-Projekt auf die Beine zu stellen. Dabei wirkt das Ganze auf keinen Fall wie eine Kopie der oben erwähnten Pioniere in diesem Genre, nur der Grundgedanke ist der gleiche. Die Klassik überwiegt in der Mischung ein wenig, neben der Violine kommen dabei auch andere Instrumente zur Geltung. Aber auch der Metal kommt absolut nicht zu kurz, die recht harten Riffs und Drums sind definitiv ebenso wichtig. Die Songs sind sehr abwechslungsreich, die Langeweile ist auf jeden Fall kein Bestandteil der Musik. Kein Stück hört sich wie das andere an, auch bei wiederholtem Hören entdeckt man immer wieder neue Aspekte. Selbst wenn gelegentlich der klassische Anteil etwas langatmig zu geraten scheint, wird man schnell von einem gekonnt in Szene gesetzten Übergang zum rockigeren Part des Sounds überrascht. Einzelne ruhige Stücke gibt es auch, die das Album mit einer entspannenden Abwechslung bereichern.

Die instrumentale Seite könnte kaum besser ausgeführt sein, der Mann dahinter hat sein Musikdiplom schließlich nicht umsonst bekommen. Auch der Metal-Bereich ist gut besetzt, die Riffs und Drums fügen sich sehr gut ein und sorgen für einen mal ruhigen, mal melodischen und auch mal harten Sound, der sofort zum Mitgehen einlädt.

Auch ohne Gesang kann dieses instrumentale Album voll überzeugen, so einen eingängigen und sich durch das ganze Album ziehenden Sound habe ich selten erlebt. Kleine Langatmigkeiten fallen kaum ins Gewicht, da sie nie lange dauern. JELONEK hat mit "Jelonek" ein beeindruckendes Debut vorgestellt, das Ich jedem, der mit APOKALYPTIKA etwas anfangen kann, unbedingt ans Herz lege. Aber auch andere Fans von abwechslungsreichem Metal sollten mal rein hören, es lohnt sich! Für die Scheibe vergebe ich 9 von 10 Punkten, irgendwie fehlt mir noch ein wirklicher Überhammer, um die die Sache perfekt zu machen. Anspieltipps sind 'BaRock', 'B.East' und 'Steppe'.

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. BaRock
02. B.East
03. Vendome 1212
04. Akka
05. Steppe
06. A Funeral Of A Provincial Vampire
07. Lorr
08. Beech Forest
09. War In The Kids Room
10. Miserere Mei Deus
11. Mosquito Flight
12. MachineHat
13. Elephant's Ballet
14. Pizzicato - Asceticism
Band Website: www.jelonek.art.pl
Medium: CD
Spieldauer: 49:42 Minuten
VÖ: 25.01.2010

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08.02.2010 Jelonek(9.0/10) von InsaneBrain

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