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Mr. Death - Detached From Life

Review von Rabenfeder vom 10.12.2009 (2410 mal gelesen)
Mr. Death - Detached From Life Man muss nicht lange rätseln, welchen Musikstil MR. DEATH dem Hörer mit "Detatched From Life" als dickes Brett direkt an den Kopf zimmern. Wobei "Brett" eigentlich das falsche Format ist. Treffender wäre eigentlich "VHS-Kassette", denn als solche getarnt lässt sich das neue Album der Schweden in der Limited Version auch bestellen. Sehr kreative Idee, wie ich finde!

Allerdings ist das eigentlich auch schon alles, was an dieser Platte außergewöhnlich kreativ ist. Mr. DEATH knüppeln in den rund 30 Minuten von "Detatched From Life" sehr gekonnt einen Death Metal-Hammer der alten Schule nach dem anderen raus. Das möchte ich auch gar nicht bestreiten. Durch die vermutlich bewusst etwas dumpfer klingende Aufnahme wird dieser Charakter nochmal unterstrichen. Allerdings fehlt dem Ganzen doch ein klein wenig die Abwechslung. Denn das Prinzip "1, 2, 3 - los, mitten drauf und weg" zieht sich durch alle 11 Songs. Das ist in meinen Ohren auch schon das größte Manko von "Detatched From Life". Man findet keinen geeigneten Aufhänger, der im Hirn hängenbleibt und als "typisch MR. DEATH" wiedererkannt werden kann.

Man kann das Album ein wenig mit einem vorbeiratternden Güterzug aus nächster Nähe vergleichen: laut, schnell, und wenn er nach relativ kurzer Zeit vorbei ist, ohne dass man die Aufschrift lesen konnte, ist die Frisur völlig im Eimer. Denn was den Songs an Abwechslungsreichtum fehlt, holen sie an anderer Stelle durch Abgeh-Potential wieder rein. Besonders live oder auf der feucht-fröhlichen Heim-Party mit Mini-Moshpit dürften die Haare fliegen. Da stört es dann auch nicht, wenn sich Songwriting, Stimmung und Klang der einzelnen Stücke nicht sonderlich unterscheiden. Wenn man nicht gerade ausgesprochener Old School-Death-Fanatiker ist (die "Detatched From Life" vielleicht sogar lieben werden), sollte man damit rechnen, dass man sie nach dem 3. oder 4. Durchlauf erstmal beiseite legt. Beim nächsten Besuch der langhaarigen Bekanntschaft wird sie aber vermutlich doch für den ein oder anderen Song herausgekramt werden, um die Zeit zwischen dem ein oder anderen Bier beim Nackentraining zu verkürzen.

Gesamtwertung: 6.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Suffer
02. Fin
03. A Dying God
04. Evil Undisputed
05. Muse Of Chaos
06. Combined Anatomy
07. Misery’s Womb
08. Denied The Will To Live
09. Death Vs The Living Dead
10. The Storm
11. Black Blood
Band Website: www.myspace.com/misterdeathsweden
Medium: CD
Spieldauer: 31:31 Minuten
VÖ: 06.11.2009

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