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Metalium - Hero Nation

Review von Odin vom 00.00.0000 (4462 mal gelesen)
Metalium - Hero Nation Metalium haben ein festes Kern-LineUp gefunden und legen mit "Hero Nation" ihren dritten Longplayer vor, der die Vorlagen von Millennium Metal Chapter I und II kompromisslos fortsetzt.

Damit haben wir aber auch schon einen Punkt, den es zu kritisieren gilt. Trotz deutlich mehr Abwechslung in Tempo und Aufbau der Songs fahren Metalium hier auf einem ziemlich ausgelatschten Pfad. Power Metal mit teilweise sehr hohen Vocals (die dieses Mal aber auch schonmal in normaleren Gefilden wildern) und dem typisch treibenden Riffing etc. "Etc." reicht zwar nicht völlig, um "Hero Nation" zu beschreiben, aber ein großer Teil ist damit gesagt, da die Basis wirklich nichts neues ist.

Darüber hinaus gibt es einige sehr interessante Ansätze und Ideen zu hören. Angefangen beim textlichen Konzept, das sich auch in den Songtiteln niederschlägt: "Rasputin", "Odin's Spell", "Odyssey" und die 8 übrigen Songs beschreiben die Geschichte des Metalian weiter, der dieses Mal in verschiedenen Charakteren wiedergeboren wird und deren spannendsten Lebensabschnitte "mit-"erlebt. Aber halt - woran erinnert uns das? Richtig! Michael Moorcock's "Elric Of Melnibone", der schon auf Domine's "Stormbringer Ruler" das Thema war, läßt grüßen. Ob Absicht oder nicht, ich war überrascht, diese Parallelen zu finden.

Hervorheben möchte ich hier "Rasputin" und "Odin's Spell", die sich etwas mehr vom Power Metal Einerlei abheben - zumindest streckenweise. Ebenfalls erwähnenswert ist "Infinite Love", bei dem sich Carolin Fortenbacher (International Musical Award Gewinnerin) die Ehre gibt und damit zugleich den Höhepunkt der CD mitzuverantworten hat. Die Ballade lebt vom Duett mit Henning Basse, der hier endlich mal eindrucksvoll zeigt, dass er auch ungepresst singen kann.

Den Abschluss bildet dann der Titeltrack, der wieder den klassischen Uptempo-Stampfer raushängen läßt.
Insgesamt findet sich auf "Hero Nation" rassiger Power Metal ohne Ecken und Kanten. Nicht immer ganz eingängig, dann aber auch wieder mitgröhl-kompatibel und mit Midtempo-Stampfen zum Matteschütteln animierend können mich Metalium hier nicht ganz überzeugen. Es fühlt sich nicht so an, als würden mehr Durchgänge und intensivere Beschallung noch mehr offenbaren, denn ich finde keine Stellen, um mich festzubeissen, wie es etwa bei wirklich progessivem Stoff wie etwa der neuen Pain Of Salvation nötig und auch möglich ist.
Angriffspunkte gibt es wenige. Die Produktion ist sauber, an der Spieltechnik und dem Können der Musiker gibt es auch nichts zu bemängeln. Aber irgendwie fehlt halt was und das kann auch das Mitwirken von Don Airey (Ozzy O., Whitesnake, Rainbow) und Ken Hensley (Uriah Heep) an den Keyboards nicht wettmachen.

Achja, wer den obligatorischen Cover-Song vermißt, der lasse den letzten Titel ein paar Minuten ausklingen und weiterlaufen. Nach einer bewegenden Ansage (mit deutlichem Akzent ;-) ) kommt dann eine Rockversion von "Heart Of The Tiger", das in der Piano-Originalfassung als Einmarschmusik für den deutschen Boxer Dariusz Michalczewski komponiert wurde. Traurig aber wahr: Dieser Hidden-Track stellt einen Höhepunkt der CD dar.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
Band Website: www.metalium.de
Medium: CD
Spieldauer:
VÖ: 25.02.2002

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