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Pestilential Shadows - In Memorian, Ill Omen

Review von Kex vom 21.10.2009 (2437 mal gelesen)
Pestilential Shadows - In Memorian, Ill Omen Australien: Unendliche Weiten, Sonne ohne Ende, der Traum aller lebensfrohen und aktiven Menschen. Welche Musikrichtung wird einen wohl aus diesem Land erwarten? PESTILENTIAL SHADOWS entsprechen sicher nicht den eben geschaffenen Bildern, denn den Hörer erwartet auch auf Album Nummer drei nordische Kälte, düstere Kerkerstimmung und all das, was Black Metal der frühen 90er Jahre eben noch so ausmachte.

"In Memoriam, Ill Omen" ist aber definitiv keines der unzähligen Retrowerke aus der Dose, mit Drumcomputer, Standardriffs und gähnender Langeweile, nein! Ich war ehrlich überrascht, dass es auf diesem Sektor noch Innovationen gibt. Der Einstieg ist klassisch; kompromisslos knarren die Gitarren los, während am Schlagzeug neben der Doublebass auch das restliche Equipment genutzt wird. Klar differenzierbare Passagen und Abwechslung innerhalb der Songs sind somit garantiert, die Gitarren ziehen zwangsläufig im Riffing nach und auch die Basslinie sitzt. Die Growls kommen tief aus dem Kellerloch, knarzig, hoch, aber dennoch recht gut verständlich. 'With Serpents I Lay' offenbart angenehme Abwechslung im Gitarrenspiel, das Tempo wird angezogen und die Akkorde härter angeschlagen. Insgesamt sind die Songs recht lang, zwischen knapp vier Minuten im reinen instrumental Bereich ('Ecclesia Moriendi') bis hin zu sieben Minuten Länge ('Of Loss And Suffering Inherit'). Dabei wird vor allem bei 'Of Loss And Suffering Inherit' vor allem Wert auf wechselnde, sich teils drastisch unterscheidende Passagen Wert gelegt. Bei allem Lob ist "In Memoriam, Ill Omen" dennoch, trotz aller musikalischer Stärken, eine fürchterliche Produktion, was den Sound anbelangt. Sehr ärgerlich, denn so kann man das Können der Australier nur bei beinahe voll aufgedrehten Boxen identifizieren.

Fazit: PESTILENTIAL SHADOWS beweisen, dass Black Metal von der Südhalbkugel viele der nördlichen Produktionen locker in die Tasche stecken kann. Wegen des schlechten Sounds dürfte die Scheibe allerdings lediglich der Black Metal Fraktion gefallen. Gerne hätte ich 7.5 Punkte gegeben, so wird es denn ein ganzer weniger.


Gesamtwertung: 6.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
1. Weapon Against The Sun
2. Beautiful Demise
3. With Serpents I Lay
4. Of Loss And Suffering Inherit
5. For Man And Heavens Ruin
6. Sundered
7. Ecclesia Moriendi (instrumental)
8. Bathed In Ashes
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 44:17 Minuten
VÖ: 02.10.2009

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21.10.2009 In Memorian, Ill Omen(6.5/10) von Kex

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