Letzte Reviews





Festival Previews
Hell Over Hammaburg 2020

A Chance For Metal Festival 2020

Festival Reviews 2020
70000 Tons Of Metal 2020

Black Sonic - 7 Deadly Sins

Review von Elvis vom 04.08.2009 (2461 mal gelesen)
Black Sonic - 7 Deadly Sins Liechtenstein... ein Land, was den meisten nur als nebulöser Hort von Briefkastenfirmen und Parkplatz mannigfacher Schwarzgelder ein Begriff ist. Man denkt nicht unbedingt an Musik, wenn es um das kleine Fürstentum geht. Umso erstaunlicher, was BLACK SONIC hier mit ihrem Zeitwerk (nachdem der Erstling "Out Of The Light - Into The Night" noch unter dem alten "langen" Namen BLACK SONIC PROPHETS veröffentlicht wurde) vorlegen. Bei "7 Deadly Sins" handelt es sich nämlich um modernen Heavy Rock auf internationalem Niveau.

Das von Jeff Collier produzierte Werk der vier Jungs aus dem kleinen Alpenstaat klingt schön eingängig aus den Boxen und hat jede Menge Melodie zu bieten, ohne dabei allzu glatt poliert daherzukommen. Dabei wird die ersten paar Songs kräftig nach vorne gerockt (mit einigen Anleihen bei den FOO FIGHTERS, einer Prise GUNS N' ROSES und noch ein paar anderen große Namen im Hinterkopf), während in der Mitte des Albums auch mal leisere Töne angeschlagen werden. Letztere Songs wie 'Some' (ein bisschen an CREED erinnernd) oder der Titeltrack '7 Deadly Sins' haben vielleicht ein wenig viel NICKELBACK geatmet und kommen daher durchaus gefällig, jedoch nicht übermäßig originell daher, dürften allerdings sicherlich auch Chancen bei einem breiteren Publikum haben durch diesen Faktor. Das Songwriting stimmt im großen und ganzen schon, man klingt zumeist beachtlich eigenständig und macht einiges richtig. Mit 'Ordinary World' hat man auch noch ein DURAN DURAN-Cover am Start, welches zwar ganz nett ist, aber sicher nicht der beste Track der Platte - die Eigenkompositionen können weiterhin mehr überzeugen als die relativ schnöde metallisierte Version des Popklassikers, was im übrigen sicherlich ein Kompliment ist. Besonders hervorstreichen muss man im übrigen die Sangesleistung von Maethi, der eine richtig gute Stimme zwischen 80er Jahre Sleaze und leichten Anleihen am Grungebereich in den Äther bringt.

Insgesamt bewegen sich BLACK SONIC mit "7 Deadly Sins" in einer gekonnten Ebene zwischen rockiger Härte und mainstreamiger Softness. Diese gefällige Mischung, die Lust auf mehr macht, dürfte auch bei einem breiten Publikum gut ankommen und zeigt eindrucksvoll, dass es offenbar wirklich einerlei ist, woher eine Band stammt, wenn die Zutaten stimmen - Liechtenstein wäre hier sicherlich nicht der erste Tipp gewesen. Ein guter Zweitling, der schon jetzt die Spannung auf die dritte Platte schürt und zudem in einem hübschen Digipack daherkommt - gut gemacht!

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Back
02. Down The Drain
03. Dare To Fail!
04. Some
05. The Eyes Of The Blind
06. The Game
07. 7 Deadly Sins
08. Sorry, I...
09. Ordinary World
10. Don't Call My Name
11. Alone
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 46:03 Minuten
VÖ: 26.06.2009

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

04.08.2009 7 Deadly Sins(7.5/10) von Elvis

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!