Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2020
70000 Tons Of Metal 2020

A Sinister Purpose 2020

Hell Over Hammaburg 2020

Nazareth - The Anthology

Review von JoS vom 24.07.2009 (3254 mal gelesen)
Nazareth - The Anthology Was Musiker aus Bands, welche bereits seit einigen Jahrzenten im Geschäft sind, jedoch nie den wirklich großen Sprung geschafft haben, so sympathisch macht ist ihre natürliche Art, und diese hat sich Dan MacCafferty eindeutig beibehalten. Auf der Bühne und am Telefon.

Wenn Dan erzählt, wie sehr er es genießt noch auf die Bühne genießen zu dürfen oder das er die KINGS OF LEON liebt, dann wird klar, hier spricht ein echter Musikfanatiker und genau das hört man NAZARETH auch an, seit 40 Jahren. Nun ist endlich eine umfassende Anthology heraus, welche das gesamte Schaffen der Band, mitsamt einiger Coverversionen, umfassend beleuchtet und einen guten Erstüberblick schafft. Trotz digitalem Remastering wirken die alten Rocker aus analogen Tagen dabei nicht überkühlt und die Differenz zu den moderneren Produktionen der späteren Tagen bleibt bestehen, ohne eine direkte Kluft zu bilden.

Etwas über eine Best Of zu schreiben, fällt immer durchaus schwer, man kann sie nicht wie ein Album rezensieren, man kann sie nicht einfach in eine ellenlange Historie einpflegen, eigentlich kann man sich nur mit wenigen Zeilen aufhalten, was um eine Band wie NAZARETH sehr traurig wäre, vor allem, da sie vom breiten Spektrum oftmals nicht wahrgenommen, oder gar auf die Coversion zu 'Love Hurts' reduziert werden. Letzteres ist definitiv ein guter Song und Dan schreibt auf der offiziellen Homepage, dass er ihn gerne geschrieben hätte, denoch. Ich werde deswegen einfach mal ein wenig über meinen Erstzugang berichten:

NAZARETH entdeckte ich in Form ihrer DVD "Homecoming“ bei Karstadt auf dem Wühltisch, kaufte sie und war besessen. Zu dem Zeitpunkt war die Band als Quintett unterwegs (vom Vierer- bis zum Sechserpack gabs ja bereits Besetzungswechsel, je nach Laune) und überzeugte aus zwei Gründen: Zum einen sah ich alte Männer bei Songs wie 'Dream on' oder 'Hearts grown cold' weinen, zum anderen war es der Rock'n'Roll, den die Band pflegte. Wenn Dan ein "Don't ya messin' with a son a bitch“ raushaut oder Gags über seine Jugendtage macht, dann ist es so herzlich ehrlich, dass es einfach Spaß macht guten Rock zu genießen, vor allem aber, für eine 60er Jahre Band, auch recht harten Rock. Irgendwie fand meine Beschäftigung mit dieser Band zwar nie wirklich statt, ich erwarb nur noch das absolut großartige "Razamanaz “, aber beim hören dieser Anthology kam dann doch so einiges wieder.

Das Fazit der Geschichte ist einfach. Die Band hat die Songs ausgewählt, die Auswahl ist umfassend und Jeder (und natürlich Jede), der (und natürlich die) sich bisher nicht mit dieser Band beschäftigt hat sollte hier zuschlagen!

- ohne Wertung -
Trackliste Album-Info
Band Website: www.nazarethdirect.co.uk/
Medium: DoCD
Spieldauer:
VÖ: 26.06.2009

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

27.10.2018 Tattooed On My Brain(6.0/10) von Rockmaster

24.07.2009 The Anthologyvon JoS

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!